
Bezirk
Zivildienst als Wegweiser für die Zukunft
Lars Kappelmeier erzählt von seinem Zivildienst im Diakoniewerk Kirchbichl, der ihn nicht nur geprägt, sondern auch beruflich neu orientiert hat.
„Ich musste zuerst meine Tagesaufgaben herausfinden, beschäftigte mich mit den Klienten und lernte sie kennen. Und ich war fasziniert, dass es so freundliche Mitarbeiter gibt“, erinnert sich Lars Kappelmeier an seinen ersten Tag als Zivildiener.
Seit Herbst ist er in der Werkstätte des Diakoniewerks in Kirchbichl im Einsatz. Er begleitet dort Menschen mit Behinderungen im Arbeitsalltag und unterstützt das Fachteam des Diakoniewerks. Er packt an, wo er gebraucht wird. Gemeinsam mit den begleiteten Menschen lädt er Holz aus dem Auto aus oder unterstützt sei beim Herstellen von Möbeln und Produkten. Zudem ist er für das Fachteam eine verlässliche Verstärkung bei den vielen erforderlichen Fahrten. Morgens holt er die Menschen mit Behinderung von zuhause ab und fährt sie in die Werkstätte, nachmittags geht’s wieder retour.

Vom Zivildienst zum neuen Job-Wunsch
Die Aufgaben machen Lars Kappelmeier viel Freude. „Ich mag, dass es jeden Tag neue Herausforderungen gibt“, sagt er. Zudem sei es schön zu sehen, wie die begleiteten Menschen jeden Tag etwas Neues lernen oder sich mit etwas von Tag zu Tag leichter tun. Diese Erfahrungen im Zivildienst haben ihm gezeigt, dass er künftig im Sozialbereich bleiben will. Im Herbst möchte er mit einer entsprechenden Ausbildung starten. Für ihn war der Zivildienst beruflich wegweisend. Auch gleichaltrigen Männern rät er, es zu probieren: „Wenn du gerne mit Menschen arbeitest und Geduld mitbringst, könntest du im Zivildienst eine sehr gute und interessante Zeit haben.“