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Kitzbüheler Anzeiger
WSV St. Johann Tiroler Meisterschaft Langbahn 2026

Die Schwimmer und Trainer des WSV St. Johann durften bei den Tiroler Langbahnmeisterschaften in Innsbruck über insgesamt 63 Medaillen und zahlreiche Meistertitel jubeln.

WSV St. Johann schwimmt zu 63 Medaillen

Mit einer beeindruckenden Medaillenbilanz kehrten die Schwimmer des WSV St. Johann von den Tiroler Langbahnmeisterschaften Anfang Juli im Innsbrucker Freibad Tivoli zurück. Acht Athleten der Leistungsgruppe, sechs Nachwuchsschwimmer und drei Masters sorgten bei besten Sommerbedingungen für starke Leistungen. Mit insgesamt 29 Gold-, 23 Silber- und elf Bronzemedaillen belegte der WSV unter elf teilnehmenden Vereinen den hervorragenden dritten Rang im Medaillenspiegel. Zahlreiche persönliche Bestzeiten rundeten das erfolgreiche Wochenende ab.

Sissi Brenner – die erfolgreichste Athletin
Erfolgreichste St. Johanner Athletin war Sissi Brenner (Jahrgang 2009), die bei allen neun Einzelstarts einen Podestplatz erreichte. Besonders herausragend waren ihre beiden Tiroler Meistertitel in der Allgemeinen Klasse über 200 und 400 Meter Lagen. Zudem gewann sie Silber über 50, 100 und 200 Meter Brust sowie Bronze über 400 Meter Freistil. In der Jahrgangswertung holte Brenner fünf Goldmedaillen (100, 200 und 400 Meter Freistil, 100 Meter Brust sowie 200 Meter Lagen) und Bronze über 50 Meter Freistil.

Leonie Fuchs (Jahrgang 2006) sicherte sich den Tiroler Meistertitel der Allgemeinen Klasse über 200 Meter Delfin und belegte über 200 Meter Rücken Rang drei.

Schwimmer mit persönlichen Bestzeiten
Alexander Tiefenbacher (Jahrgang 2009) überzeugte mit zwei Gold-, drei Silber- und einer Bronzemedaille in seinem Jahrgang. Darüber hinaus gewann er über 200 Meter Freistil Silber in der Allgemeinen Klasse.
Auch Marlies Brenner (Jahrgang 2011) zeigte starke Leistungen. Bei acht Starts erreichte sie sechsmal das Podest. Besonders erfreulich war ihr Vizemeistertitel in der Allgemeinen Klasse über 200 Meter Rücken. In der Jahrgangswertung gewann sie viermal Silber (200 und 400 Meter Freistil, 100 Meter Rücken sowie 200 Meter Lagen) und Bronze über 100 Meter Freistil.

Thomas Tiefenbacher (Jahrgang 2012) absolvierte ebenfalls acht Bewerbe und gewann zweimal Gold (50 Meter Freistil und 200 Meter Lagen) sowie vier Silbermedaillen. Diese große Ausbeute brachte ihm den Sieg in der Tiroler Mehrlagenwertung seines Jahrgangs.

Raffaella Müller (Jahrgang 2015) durfte sich über Gold über 100 Meter Rücken und drei Bronzemedaillen freuen. In der Mehrlagenwertung ihres Jahrgangs belegte sie Rang vier. Sofia Canigova (2013) und Felix Aufschnaiter (2011) verpassten mit vierten Plätzen über 200 Meter Lagen beziehungsweise 100 Meter Rücken nur knapp das Podest, konnten sich aber über zahlreiche persönliche Bestzeiten freuen.

Tolle Leistungen von Nachwuchs und Masters
Im Nachwuchsbereich war erneut Luna Mattiebe (Jahrgang 2017) eine Klasse für sich. Sie gewann alle fünf Starts ihres Jahrgangs über 50 Meter Freistil, Rücken, Brust und Delfin sowie über 200 Meter Freistil. Vitus Horvath (2016) siegte über 50 Meter Delfin und wurde dreimal Zweiter. Für Maja Hautz (2017) verlief das Debüt auf Tiroler Ebene mit Rang zwei über 50 Meter Delfin äußerst erfolgreich. Die jüngste WSV-Teilnehmerin, Aurelie Wildbichler (2018), belegte bei ihren ersten Landesmeisterschaften die Plätze fünf und acht. Lena Pecsi (2013) und Marco Sonnberger (2014) erzielten ebenfalls persönliche Bestleistungen.

Auch die Masters präsentierten sich in ausgezeichneter Form. Kay Exenberger, Anna Maria Rijkens und Andreas Hauser sammelten gemeinsam zehn Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen.

Platz drei für die Freistilstaffel der Damen
Für einen gelungenen Schlusspunkt sorgte die 4x100-Meter-Freistilstaffel der Damen. Anna Maria Rijkens, Marlies Brenner, Leonie Fuchs und Schlusschwimmerin Sissi Brenner sicherten dem WSV mit einer starken Teamleistung den dritten Platz.

Großen Anteil am Erfolg hatten die Trainer Salvatore Mercuri, Matthias Prem, Manfred Braunhofer, Carina Gruber und Lisa Benetti, die das Team bestens auf die Meisterschaften vorbereitet hatten. Für Marlies Brenner und Thomas Tiefenbacher richtet sich der Blick nun bereits auf die Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften Ende Juli.

WSV St. Johann Tiroler Meisterschaft Langbahn 2026

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