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Kitzbüheler Anzeiger
WANDERBIRD1 LukasAnzinger-37 2026

Beste Stimmung beim Start im Kitzbüheler Stadtpark zur zweiten Auflage der „Wanderbird-Trophy“.

Hike-&-Fly-Elite begeisterte in Kitzbühel

Bereits zum zweiten Mal machte die Hike-&-Fly-Rennserie „Wanderbird Trophy“ Station in Kitzbühel. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr kehrten Mitte Juli mehr als 60 Athleten aus sieben Nationen zurück, um sich auf einer spektakulären Strecke zwischen Hahnenkamm, Aurach, Brixental und Kitzbüheler Horn zu messen.

Der Bewerb begann am Samstagmorgen im Stadtpark von Kitzbühel. Von dort führte die Route zunächst zu Fuß auf den Hahnenkamm, ehe die Teilnehmer mit dem Gleitschirm Richtung Auracher Hochwildalm flogen. Nach einer weiteren Flugetappe zur Kleinen Gebra und einer Landung in Westendorf war erneut Ausdauer gefragt, bevor der letzte Wendepunkt am Kitzbüheler Horn erreicht werden musste. Von dort ging es schließlich zurück ins Ziel nach Kitzbühel.

WANDERBIRD_TROPHY_KITZBÜHEl_2026

Trotz der schweißtreibenden Herausforderung genossen die rund 60 Teilnehmer aus sieben Nationen ihre Flüge durch die Kitzbüheler Bergwelt.

Von Anfängern bis hin zu den Profis
Je nach Wertungsklasse warteten unterschiedliche Herausforderungen auf die Teilnehmer. Während in der FUN-Kategorie rund 20 Kilometer zurückgelegt wurden und die Bergbahnen genutzt werden durften, waren in den Klassen TOUR (30 Kilometer) und HERO (55 Kilometer) ausschließlich Muskelkraft, Ausdauer und die richtige Thermik gefragt.

„Die Trophy schafft einen Rahmen, in dem jede und jeder die passende Herausforderung findet. Gleichzeitig teilen sich alle denselben Luftraum. So entsteht ein echtes Miteinander von Anfängern sowie Profis“, erklärte Organisator und Wanderbird-Gründer Paul Guschlbauer, der selbst bereits siebenmal an den Red Bull X-Alps teilgenommen hat.

Bereits am Freitagabend wurden die Teilnehmer beim verpflichtenden Rennbriefing auf das Wochenende eingestimmt.

Mehr als nur ein Rennen
Wetterexperte Bernie Hertz, Entwickler der in der Gleitschirmszene etablierten App „Burnair“, gab wertvolle Einblicke in Wetterprognosen und die optimale Routenplanung. Ergänzt wurde das Programm durch einen Mental-Workshop mit Vorjahressieger François Montuori und Paul Guschlbauer.

Auch nach dem Rennen stand der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Beim Debriefing analysierten die Piloten ihre Entscheidungen und Flüge, ehe das Wochenende mit einem gemeinsamen Community Hike & Fly auf den Hahnenkamm ausklang. Der Gemeinschaftsgedanke und die persönliche Weiterentwicklung gehören bei Wanderbird ebenso zum Konzept wie der sportliche Wettkampf.

Sportlich bot vor allem die HERO-Kategorie Hike-&-Fly-Sport auf höchstem Niveau.

Superstar Durogati holt sich den Sieg
Den Sieg sicherte sich der amtierende Red Bull X-Alps-Champion und Hike-&-Fly-Weltrekordhalter Aron Durogati aus Italien. Dahinter folgten der Südtiroler Tobias Grossrubatscher und dessen Landsmann Davide Sassudelli. Rang vier ging an den Franzosen Remi Bourdelle. Bemerkenswert: Die ersten vier Athleten trennten im Ziel lediglich rund eine Minute.

Bei den Frauen konnte zwar keine Teilnehmerin die komplette Strecke innerhalb der vorgegebenen Zeit absolvieren, dennoch überzeugte Pauline Müller mit einer starken Leistung. Sie erreichte sechs der sieben Wendepunkte und setzte sich damit klar vor Johanna Elsner und Elisabeth Fuchsreiter durch, die jeweils drei Turnpoints sammelten.

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