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Kitzbüheler Anzeiger
Erlebniswelt Baustelle

WK-Obmann Hermann Huber zeigte sich begeistert vom Einsatz der jungen Bauarbeiter.

Über 400 Kinder werkten auf der Erlebniswelt Baustelle

Für rund 400 Kinder hieß es vergangene Woche wieder „Achtung, Baustelle!“ in der Wirtschaftskammer Kitzbühel. Das Format fand bereits zum achten Mal statt. Die „Erlebniswelt Baustelle“ tourt seit Jahren durch die Tiroler Bezirke und soll die jungen Teilnehmer für Bau- und Baunebenberufe begeistern. Insgesamt wurden landesweit bereits 60.000 Kinder erreicht – die Baustelle richtet sich an Volksschüler sowie Mittelschüler der ersten Schulstufe. Auch dieses Mal wurde mit Feuereifer gemörtelt, fliesen gelegt, getischlert, gepflastert, gemalt, gespenglert und noch vieles mehr.

Es gibt schon eine Warteliste
Projektverantwortlicher Stefan Elmer berichtet vom großen Interesse der Schulen: „Die Nachfrage ist ungebrochen. Wir haben mehr Anmeldungen als wir berücksichtigen konnten. Deswegen gibt es für nächstes Jahr schon eine Warteliste.“ Wichtig sind dabei die handfesten Erfahrungen. Angreifen und selbst gestalten stehen im Zentrum der Erlebniswelt Baustelle. Insgesamt wurden am Gelände der Wirtschaftskammer Kitzbühel 16 Stationen aufgebaut. Neu ist heuer die Reinigungsstation – denn auch das gehört zur Baustelle einfach dazu.
Wirtschaftskammer-Obmann Hermann Huber zeigte sich beim Rundgang durch die Wanderausstellung begeistert vom Einsatz der jungen Bauarbeiter: „Man merkt, mit viel Spaß sie dabei sind.“ Huber verwies nicht nur auf die Bedeutung des handwerklichen Tuns für Kinder: „Es werden hier ja im Prinzip auch 16 Lehrberufe gezeigt.“ Das Sortiment der Bauberufe sei gut abgedeckt, freut sich Huber über die rührige Veranstaltung. Mit Initiativen wie der Erlebniswelt Baustelle kann vielleicht der Grundstein für eine nachhaltige Karriere in der Branche gelegt werden. Und nicht zu vergessen: Da das Format schon seit einigen Jahren erfolgreich läuft, sind die ersten Kinder von damals bereits jetzt im Lehrlingsalter.