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Kitzbüheler Anzeiger
Walter Huber  mit Wolfang Schwaiger_Filmclub Fieberbrunn.jpg

Passend zu Hubers Erinnerungen an Marseille und seine Jahre in Gefängnissen wurde der Hauptdarsteller Walter Huber (l.) stilgerecht von Wolfgang Schwaiger mit einem echten „Gangsterwagen“ empfangen.

Spielfilmdoku über ein Leben fast wie in einem Gangsterfilm

Die Premiere der Spielfilmdokumentation „Nichts zu beschönigen“ wurde im Gasthof Winkelmoos in Fieberbrunn zu einem gelungenen Filmabend mit viel Gesprächsstoff. Im Mittelpunkt stand der 1953 in Bramberg am Wildkogel geborene Walter Huber, vulgo Tschapo, dessen bewegtes Leben Wolfgang Schwaiger vom Filmklub Fieberbrunn nachzeichnete.

Ein ungewöhnliches Lebensporträt
Der Film erzählt von den schwierigsten Phasen seines Lebens, vom Untertauchen und von Gefängnisaufenthalten. 1980 gelang es dem geschickten Handwerker, sich zu integrieren. Als Schauspieler und auch als Kenner des Habachtales mit seinen Smaragden gelangte er später zu Bekanntheit. Huber selbst war bei der Premiere anwesend und zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis.

Für das Publikum war der rund 33-minütige Film keine einfache Kost. Die derbe Wortwahl des Protagonisten und manche seiner Anschuldigungen forderten die Besucher heraus. Dennoch gelang es dem Film, ein eindrucksvolles Sittenbild zu zeichnen – mit ernsten Momenten, aber auch humorigen Nebeneffekten.
Der Titel „Nichts zu beschönigen“ erwies sich dabei als treffend.

Passend zu Hubers Erinnerungen an Marseille und seine Jahre in verschiedenen Gefängnissen wurde der Hauptdarsteller stilgerecht von einem echten„Gangsterwagen“ empfangen.

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