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Kitzbüheler Anzeiger
Skidiebstahl_ChatGPT Image 26. März 2026, 15_51_56
Symbolfoto

Serie von Skidiebstählen: Auch Bezirk Kitzbühel betroffen

Am 1. März 2026 kam es im Skigebiet Hochzillertal im Laufe des Tages zu mehreren Skidiebstählen. Aufgrund eines entscheidenden Zeugenhinweises konnten zwei tatverdächtige Personen an der Talstation ausgeforscht und einer Kontrolle unterzogen werden.

Mehrere anwesende Zeugen verhinderten zuvor die Weiterfahrt der Verdächtigen, indem sie sich vor das Fluchtfahrzeug stellten. Im Zuge der Kontrolle fanden die Beamten im Fahrzeug insgesamt acht Paar Ski, überwiegend der Marken Stöckli und Atomic, im Wert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages. Die Ski wurden sichergestellt.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei 18-jährige deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in München. Beide zeigten sich zu den gemeinschaftlich begangenen Diebstählen geständig. Sechs der sichergestellten Skier konnten bereits konkreten Geschädigten zugeordnet werden. Zwei Paar der Marke Atomic, für die bislang keine Besitzer ermittelt werden konnten, befinden sich derzeit auf der Polizeiinspektion Ried im Zillertal.

Im Zuge weiterer Ermittlungen stellten Beamte fest, dass einer der beiden Beschuldigten zwischen Anfang Februar und Mitte März 2026 wiederholt hochwertige Ski über eine Internetplattform zum Verkauf angeboten hatte. Mehrere dieser Ski konnten konkreten Diebstählen in den Bezirken Schwaz und Kitzbühel zugeordnet werden.
Am 25. März 2026 wurde der tatverdächtige 18-Jährige an der Talstation der Bergbahn in Scheffau erneut angehalten. Dabei führte er wieder ein Paar Ski mit sich, das sich als gestohlen herausstellte.

Der Mann steht im Verdacht, neben den bereits bekannten acht Paar Skiern insgesamt weitere 30 Diebstähle begangen zu haben. Laut Ermittlungen soll er 18 Paar Ski verkauft und damit einen Erlös im unteren fünfstelligen Eurobereich erzielt haben. Zwölf weitere Paar sollen sich noch in seinem Besitz befinden.
Der Beschuldigte zeigte sich geständig und wird nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck auf freiem Fuß angezeigt. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein Bericht an die zuständigen Behörden übermittelt.

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