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Kitzbüheler Anzeiger
Saustalltrophy 2026

Die 35. Saustalltrophy in Fieberbrunn war auch heuer wieder ein voller Erfolg. Und auch dieses Mal wurden die Preisträger mit handgefertigten Pokalen von Franz Bachler ausgezeichnet.

Saustalltrophy begeistert mit Billardsport

Ende Juni war Fieberbrunn erneut Mittelpunkt der regionalen Billardszene: Der BC Saustall Fieberbrunn lud zur 35. Saustalltrophy. Bei großartiger Stimmung kämpften 63 Doppelteams aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zwei Tage lang um die begehrten Titel. Zwei Turniertage lang erlebten die zahlreichen Zuschauer Billardsport auf absolutem Top-Niveau, geprägt von hochklassigen, spannenden Matches und einer gewohnt hervorragenden, kameradschaftlichen Stimmung.

Final-Krimi der Extraklasse
In der Champions League, dem Turnier der Top-Ranglistenspieler, schenkten sich die Teams nichts. Die Halbfinalbegegnungen boten bereits Dramatik pur. In Begegnung 1 zeigten sich die beiden Lokalfavoriten Clemens Schober und Simon Astl (BC Saustall Fieberbrunn) in absoluter Bestform und fegten die Topspieler Manuel Plattner und Steven Widmayer (BC Kramsach) souverän mit 4:0 vom Tisch.

Weniger Spielglück hatte das zweite Saustall-Doppel in der zweiten Halbfinal-Partie: Günter Würtl und Tobias Musil mussten sich den bayerischen Titelverteidigern von 2024, Thomas Aigner und Raphael Holzner, mit 0:4 geschlagen geben.

Das große Finale wurde schließlich zu einem echten Nervenkrimi. Die „Hausherren“ Clemens Schober/Simon Astl boten den Bayern Paroli und kämpften bis zum letzten Stoß. Am Ende setzten sich die Gäste hauchdünn mit 4:3 durch und durften den Champions-League-Titel erneut mit nach Bayern nehmen.

Bayerischer Familiensieg bei den Amateuren
Auch in der Amateur League wurde den Fans hochkarätiger Sport geboten. Zunächst zog das Loferer Duo Richard Hinterseer und Wolfgang Weißbacher mit einem klaren 4:1-Sieg gegen die Innsbrucker Franz Hutter und Klaus Friesacher ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale – einem rein bayerischen Duell – behielt das sympathische Vater-Sohn-Gespann Andi und Felix Ebner in einem packenden Match mit 4:3 gegen Ilona Wolf und Bernhard Käser die Oberhand.

Im Finale ließ das bayrische Duo dann nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit einem deutlichen 4:0 den Turniersieg.

Am Ende eines rundum gelungenen Turnierwochenendes strahlten die Sieger über die beeindruckenden Pokale, die wie jedes Jahr von Franz Bachler mit viel Liebe zum Detail handgefertigt wurden. Ein rundum positives Sportfest, das schon jetzt Vorfreude auf das nächste Jahr macht.

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