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Pefekter Einstand für neuen Kirchberg-Trainer
Nachdem Coach Norbert Frey im Sommer überraschend nach St. Johann gewechselt war, sprang kurzfristig Stürmer Roy Meulendijks als Interimstrainer ein. Inzwischen arbeitet Meulendijks wieder an seinem Comeback und hat den Trainerstuhl abgegeben. Mit Ex-Fußballprofi Thomas Pfeiler konnte der SC Kirchberg nun einen echten Profi als Coach gewinnen – und der durfte zum Liga-Auftakt gleich jubeln: Kirchberg setzte sich gegen Kufstein 1b verdient mit 3:1 durch.
„Der SC Kirchberg freut sich außerordentlich, mit Thomas Pfeiler einen neuen Cheftrainer präsentieren zu dürfen“, verkündete Obmann Hakan Sarac zum Saisonauftakt. Unterstützt wird er weiterhin von Roy Meulendijks, der die Rolle des Co-Trainers übernimmt. „Roy hat als Interimstrainer eindrucksvoll bewiesen, welches Potenzial in ihm steckt. Ohne jegliche Trainererfahrung eine Kampfmannschaft so zu leiten, hat gezeigt, dass er nach seiner aktiven Karriere beste Voraussetzungen mitbringt, um künftig ein sehr gefragter Trainer zu werden. Umso mehr freut es den Verein, dass Roy dem Trainerteam erhalten bleibt“, so Sarac.
Mit Thomas Pfeiler konnte eine absolute Wunschlösung verpflichtet werden. Der gebürtige Wiener entstammt dem traditionsreichen Nachwuchs des FK Austria Wien und kann auf eine äußerst erfolgreiche Karriere im österreichischen Profifußball zurückblicken. Bereits im Alter von 17 Jahren feierte Pfeiler sein Debüt in der österreichischen Bundesliga und entwickelte sich rasch zu einem festen Bestandteil der Wiener Austria. Mit der Wiener Austria gewann er drei Meistertitel (1979, 1980, 1981) sowie den ÖFB-Cup 1980 und absolvierte insgesamt 116 Bundesliga-Spiele mit 29 Toren.
Nach zahlreichen weiteren Stationen bei namhaften Vereinen schlug Thomas Pfeiler schließlich seine sportliche Heimat in Tirol auf. Auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb er dem Fußball treu und sammelte wertvolle Erfahrung als Trainer bei mehreren Tiroler Klubs. Seine große fachliche Kompetenz, seine Erfahrung aus dem Profifußball sowie seine Fähigkeit, junge Spieler weiterzuentwickeln, machen ihn zu einer idealen Besetzung für den SC Kirchberg.
„Der SC Kirchberg ist sehr stolz, einen derart hochkarätigen und erfahrenen Trainer für den Verein gewonnen zu haben. Der Vorstand und das sportliche Umfeld erhoffen sich von der Zusammenarbeit wichtige Impulse für die weitere Entwicklung der Mannschaft und des gesamten Vereins. Gemeinsam mit Thomas Pfeiler möchte der SC Kirchberg den positiven Trend bestätigen und dafür sorgen, dass es mit dem Verein auch in Zukunft weiter steil bergauf geht“, heißt es.