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Kitzbüheler Anzeiger
Seilbahner Bilanz Österreich

Seilbahnenobmann Franz Hörl, Ex-Skirennläuferin Alexandra Meissnitzer und Fachverbands-GF Erik Wolf.

Österreichs Seilbahner zogen Bilanz: Einer der besten Winter überhaupt

Auf ein erfreuliches Ergebnis blicken Österreichs Seilbahnen zum Ende der Wintersaison in den meisten heimischen Skigebieten zurück. Parallel zum 100-jährigen Jubiläum verzeichnen die Unternehmen eine Saison, die zumindest an die letzten Saisonen vor Corona anschließt, diese wahrscheinlich aber sogar übertrifft. „Einen wesentlichen Beitrag zur Erfolgsbilanz lieferte dabei auch der frühe Saisonstart dank technischer Beschneiung. Diese sicherte insgesamt 1,2 Milliarden Euro an Wertschöpfung und rund 8,7 Millionen Nächtigungen“, heißt es dazu in einer Aussendung.

54 Millionen Ersteintritte
Die aktuelle Hochrechnung für die vergangene Wintersaison 2025/26 ergibt einen Wert von rund 54 Millionen Ersteintritten – und somit einen der besten Winter aller Zeiten für die österreichischen Seilbahnen. „Wir liegen damit ca. vier Prozent über dem Wert des letztjährigen Winters“ freut sich Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen in der Wirtschaftskammer.
Bis Ende Jänner lag die Branche um fast sechs Prozent über dem Vorjahr und erreichte das Rekordniveau des Winters 2019/20. Im Februar konnte die Bilanz nicht ganz gehalten werden, auch wenn immer noch ein Plus von mehr als zwei Prozent zu Buche steht. Der März mit einem Minus von 6,6 Prozent sorgte für einen leichten Dämpfer.

100 Jahre Seilbahnen in Österreich
Im Rahmen der Seilbahntagung feierte die Branche zugleich ihr 100-jähriges Bestehen, das mit dem Bau der Tiroler Zugspitzbahn und der Rax-Seilbahn 1926 ihren Anfang nahm. Zugleich feiert auch die Qualitätsmarke „Beste Österreichische Sommerseilbahnen“ des Fachverbandes ihr 25-jähriges Bestehen. „Was 1926 als technisches Pionierprojekt begann, hat zu einem zentralen Motor für Wertschöpfung, Beschäftigung und regionaler Entwicklung in Österreich geführt“, unterstreicht Fachverbands-Geschäftsführer Erik Wolf.

Heute zeige sich die wirtschaftliche Bedeutung deutlicher denn je: Rund 54 Millionen Nächtigungen und deutlich über 50 Millionen Skier Days pro Winter sowie eine Wertschöpfung von etwa 6,7 Milliarden Euro im Winter sind unmittelbar mit der Branche verbunden. „Insgesamt hängen 128.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt an den Seilbahnen.“, betont Wolf abschließend.

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