
Trotz großen Bemühungen konnten sich die Kirchberger nicht durchsetzen.
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Kirchberg wartet weiter auf die ersten Punkte
Beide Mannschaften wollten endlich anschreiben, am Ende jubelten jedoch die Gäste aus dem Zillertal. Der SC Kirchberg empfing in der 3. Runde den SV Schlitters-Bruck-Strass. Beide Teams waren mit jeweils null Punkten in die Partie gegangen und entsprechend groß war auf beiden Seiten der Wunsch nach dem ersten Erfolgserlebnis.
Von Beginn an war beiden Mannschaften anzumerken, dass einiges auf dem Spiel stand. Das Geschehen spielte sich über weite Strecken zwischen den Strafräumen ab, zwingende Möglichkeiten blieben zunächst Mangelware. Keine Mannschaft wollte früh ins Risiko gehen und dem Gegner Räume anbieten.
„Mit der ersten Halbzeit können wir sicherlich nicht zufrieden sein. Beide Mannschaften haben sich zunächst schwergetan, es gab wenig Torchancen und kaum flüssige Aktionen“, bilanzierte Kirchberg Trainer Roy Meulendijks.
In der 21. Minute folgte dann der Rückschlag für die Hausherren. Die Gäste aus dem Zillertal nutzten ihre Gelegenheit und gingen mit 1:0 in Führung. Kirchberg fand vor der Pause keine passende Antwort mehr und so ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabinen.

Der starke Teamgeist der Kirchberger ist nicht zu übersehen.
Kirchberg zeigt nach der Pause ein anderes Gesicht
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hausherren deutlich verbessert. Kirchberg übernahm mehr und mehr die Initiative und drängte auf den Ausgleich. Gegen tiefstehende Gäste versuchte die Mannschaft geduldig, Lücken zu finden und sich Möglichkeiten herauszuspielen.
„In der zweiten Halbzeit haben wir ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, zeigte sich Meulendijks mit der Reaktion seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben leidenschaftlich gekämpft, die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt und auch spielerisch immer wieder gute Ansätze gezeigt.“
Die Kirchberger erspielten sich mehrere Möglichkeiten, doch der Ball wollte an diesem Tag einfach nicht ins Tor. Unter anderem verhinderte die Latte den möglichen Ausgleich. Dazu kamen einige strittige Situationen im Strafraum. Der Einsatz stimmte, einzig die Belohnung blieb aus.
„Leider hat uns heute erneut die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und in einigen Situationen auch das nötige Spielglück gefehlt“, so der Trainer. Trotz aller Bemühungen brachten die Zillertaler den knappen Vorsprung über die Zeit. Damit blieb es beim 0:1 und Kirchberg wartet auch nach dem dritten Saisonspiel auf die ersten Punkte.

Trotz einiger Zweikämpfe gelang es den Kirchbergern nicht.
„Wir müssen uns endlich belohnen“
Dass die Tabelle nach drei Runden noch kein Grund zur Panik ist, weiß man in Kirchberg. Dennoch ist klar, woran in den kommenden Wochen gearbeitet werden muss. Vor allem die Chancenverwertung bereitet derzeit noch Probleme.
„Aktuell ist es leider so, dass der Gegner aus sehr wenigen Möglichkeiten zu Toren kommt, während wir mehrere gute Chancen benötigen, um überhaupt zu treffen“, bringt Meulendijks die derzeitige Situation auf den Punkt. Seine Mannschaft müsse vor dem Tor konsequenter und kaltschnäuziger werden.
Dabei warnt der Trainer davor, aufgrund der ausbleibenden Ergebnisse ungeduldig zu werden. Die Leistungen seien über weite Strecken vorhanden, nun müsse es gelingen, diese auch in Zählbares umzuwandeln. „Wir müssen in den entscheidenden Situationen noch konzentrierter sein und uns für den betriebenen Aufwand endlich belohnen. Wenn wir die guten Leistungen auch in Tore und Punkte umwandeln, bin ich überzeugt, dass wir sehr bald anschreiben werden.“
Zwei Aufstiege in Folge! Jetzt in der neuen Liga etablieren
Die aktuelle Situation muss auch vor dem Hintergrund der vergangenen Jahre betrachtet werden. Nach zwei Aufstiegen in Folge geht es für den SC Kirchberg in dieser Saison vor allem darum, in der neuen Liga Fuß zu fassen und sich möglichst von den hinteren Tabellenplätzen fernzuhalten.
Zusätzlich erschwert die derzeitige Verletzungssituation die Aufgabe. Mehrere Stammspieler stehen nicht zur Verfügung. Umso wichtiger ist für Meulendijks der Zusammenhalt innerhalb seiner Mannschaft, zumal der Kirchberger Kader nahezu ausschließlich aus Eigenbauspielern besteht.
„Umso stolzer bin ich auf den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft“, betont der Trainer. Trotz der Ausfälle zeige sein Team, dass es in der neuen Liga mithalten könne.
Auch wenn nach drei Runden weiterhin die Null auf dem Punktekonto steht, will man sich in Kirchberg nicht vom eingeschlagenen Weg abbringen lassen. Vor allem die zweite Halbzeit gegen Schlitters-Bruck-Strass macht Mut. Einsatz, Zusammenhalt und spielerische Ansätze sind vorhanden, jetzt fehlt noch die Belohnung.
Meulendijks ist überzeugt: „Wenn wir weiterhin so geschlossen auftreten, werden sich die guten Leistungen auch in der Tabelle widerspiegeln.“