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Kitzbüheler Anzeiger
Interview Pia Niederwieser

Aufstrebender Stern in der regionalen Kunstszene: die junge Fieberbrunner Künstlerin Pia Niederwieser vor ihrem Werk „Mrs. Roy“.

Fieberbrunner Künstlerin Pia Niederwieser erzählt

Der Kitzbüheler Anzeiger hat die ambitionierte und vor Begeisterung sprühende junge Künstlerin zum Gespräch getroffen.

Wie kommst du zur Kunst und was fasziniert dich daran?
Schon als kleines Kind habe ich immer gerne gemalt. Wenn mich jemand fragte, was ich einmal werden möchte, war meine Antwort immer: Künstlerin. Ich komme auch aus einer kreativen Familie. Während der Pandemie hatte ich mehr Zeit und habe begonnen, mich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Meine ersten Werke habe ich mit Acryl auf Leinwand gemacht, das hat mir sofort gefallen. Ich habe dann allerlei ausprobiert und bin so zu meinem jetzigen Lieblingsmotiv, den Köpfen, gekommen. Gesichter haben für mich eine besondere Faszination.“

Sind Gesichter für dich Mittel zum Ausdruck?
„Ich beobachte viel, sehe überall Gesichter und versuche, sie dann auf der Leinwand umzusetzen. Mit Gesichtern kann man so viel ausdrücken. Ich mag es, wie vielseitig sie sind und wie man sie verformen kann. Ich verdrehe gerne. Man erkennt sehr lange, dass es ein Gesicht ist, auch wenn an der Anatomie kaum mehr etwas stimmt.“

Beruflich bin ich derzeit in der Lehre bei Farben Millinger in Fieberbrunn. Diese schließe ich im August ab. Dort und auch in der Berufsschule habe ich viel über Farbenlehre gelernt. Ich denke, dass ich ein gutes Auge für Farben habe. Außerdem habe ich dort eine gute Basis in Materiallehre und Techniken bekommen, die ich nun in meinen Bildern umsetzen kann.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
Mein großes Ziel ist es, mich irgendwann einmal selbstständig zu machen. Vorher würde ich gerne noch viel reisen und neue Eindrücke sammeln. Nach Mexiko möchte ich unbedingt, ins Frida-Kahlo-Museum, sie ist eine meiner Lieblingskünstlerinnen. Gut finde ich auch Picasso. Bei meiner ersten Ausstellung im Bus beim Kunstfieber haben mich viele gefragt, ob ich mich von ihm inspirieren habe lassen. Natürlich kannte ich ihn, aber ich habe mich erst danach etwas mehr mit ihm beschäftigt. Mittlerweile sehe ich auch Ähnlichkeiten, die waren aber nicht absichtlich. Super wäre es, wenn ich meine Werke noch an mehreren Orten zeigen dürfte. Die Ausstellung in der Galerie ist sicher ein toller Startpunkt.

Pias Ausstellung ist noch bis Ende Mai in der Galerie im Zentrum in Fieberbrunn zu bestaunen. Weitere Einblicke gibt sie bei Instagram @piaa_artworks

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