
Ein Stück Stadtgeschichte: Florian Obermoser, Andreas Reisch, Wido Sieberer und Hubert Ritter (von links) beim Sichten der Chronik.
Feuerwehrchronik im Stadtarchiv
In 16 dicken Bänden ist die über 150-jährige Geschichte der Stadtfeuerwehr Kitzbühel zusammengefasst – zugleich ein bedeutendes Stück Stadtgeschichte, das auch die Schicksale vieler Kitzbüheler Familien widerspiegelt. Vor einigen Jahren hat Alt-Kommandant Hubert Ritter die Aufgabe des Chronisten von Klaus Zwicknagel übernommen. „Hubert führt die Arbeit des Chronisten mit viel Präzision und Begeisterung weiter“, betont Feuerwehrkommandant Andreas Reisch.
Bisher wurden die 16 Bände allerdings im Feuerwehrhaus aufbewahrt. Darüber hinaus gibt es auch ein eigenes Buch über das 125-Jahr-Jubiläum der Wehr.
„Wir haben festgestellt, dass es schade ist, wenn die umfangreiche Chronik nur im Feuerwehrhaus liegt. Daher haben wir uns entschlossen, diese Geschichte auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Außerdem sind die Bücher dort sicher verwahrt“, erklärt Reisch. Deshalb wurde dieser Tage der erste Band an Wido Sieberer vom Stadtarchiv übergeben.
Chronik wird nach und nach digitalisiert
„Nach und nach soll dann ein Band nach dem anderen digitalisiert werden“, schildert der Kommandant, der gemeinsam mit seinem Stellvertreter Florian Obermoser sowie Chronist Hubert Ritter den Band übergab. Mit dabei war auch Bürgermeister Klaus Winkler.
Im Rahmen der feierlichen Übergabe wurde die Chronik natürlich auch gleich in Augenschein genommen und über die Einsätze gefachsimpelt.
