
Die Vorstände Marco Persterer, Johann Gossner und Simon Stöckl präsentierten gemeinsam mit AR-Vorsitzenden Walter Eisenmann, Bgm. Paul Sieberer sowie Bauamtsleiter Andreas Hauser und Vertretern der Firma Rieder Bau die Pläne für das neue Kompetenzzentrum.
Eine neue Bankzentrale entsteht
Die Raiffeisenbank Wilder Kaiser – Brixental West eGen lud vergangene Woche zum symbolischen Spatenstich ihrer neuen Hauptbankstelle in Hopfgarten. Am Areal des ehemaligen „Tirolerhof“ entsteht ein multifunktionales Gebäude.
„Unser aktuelles Gebäude stößt an die technischen und rechtlichen Grenzen und verhindert somit unser Wachstum. Dass wir nach 40 Jahren wieder auf ein ehemaliges Wirtshaus-Areal ziehen, liegt fast in der Genetik unserer Bank: Wir sind dort, wo Menschen zusammenkommen“, unterstrich Vorstand Marco Persterer. Gleichzeitig betonte er, dass für die bisherige Bankstelle im Zentrum ein Konzept zur Nachnutzung mit leistbaren Wohnungen sowie Geschäftsflächen erarbeitet wird: „Wir lassen das Gebäude nicht leerstehen. Verantwortung endet für uns nicht an der neuen Grundstücksgrenze.“ Eine entsprechende Nachnutzung ist auch Standortbürgermeister Paul Sieberer ein großes Anliegen, wie der Ortschef betonte.
8,5 Millionen Euro Netto-Baukosten
Die Gesamtbauzeit ist mit 18 bis 24 Monaten veranschlagt. Die Netto-Baukosten sind mit 8,5 Millionen Euro budgetiert. Die Gesamtnutzfläche der neuen Bankzentrale wird bei 2.250 Quadratmetern liegen. Auch eine Tiefgarage ist im Plan. PV-Anlage und Luftwärmepumpe sollen für entsprechende Energie-Effizienz sorgen.
„Wir bauen kein Prestigeprojekt, sondern eine wirtschaftliche Bank für die nächsten Jahrzehnte in Hopfgarten. Dieses Kompetenzzentrum ist unser klares Ja zur Eigenständigkeit und zur Stärke der Region Wilder Kaiser – Brixental“, betonte Vorstand Marco Persterer abschließend.