
Ehemalige Liftstation in Fieberbrunn in Vollbrand – Kaminbrand in Brixen
Am Sonntagabend mussten die Mitglieder der Feuerwehr Fieberbrunn ausrücken: Gegen 19:15 Uhr stand ein Objekt – die ehemalige Liftstation des Hochkogelliftes – in Vollbrand.
Das Gebäude wurde im Erdgeschoß als Geräteschuppen beziehungsweise Garage für landwirtschaftliche Maschinen genutzt, im Obergeschoß befand sich ein Aufenthaltsraum. Eine aufmerksame Nachbarin hatte den Brandalarm ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich niemand im Gebäude auf. Die Löscharbeiten wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Fieberbrunn durchgeführt. Insgesamt standen fünf Fahrzeuge und rund 30 Einsatzkräfte im Einsatz. Unterstützt wurden sie von einem Rettungswagen des Roten Kreuzes sowie drei Polizeistreifen. Gegen 20:25 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unbekannt.
Der Brand dürfte aufgrund nunmehr vorliegender Erkenntnisse mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Aufenthaltsraum im Bereich eines Holzofens ausgebrochen sein. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bislang nicht vor.
Im Einsatz waren am Sonntag auch die Mitglieder der Feuerwehr Brixen sowie Westendorf: Im Keller eines Wohnhauses war es im Bereich einer Selche zu einer Verpuffung gekommen, wodurch der Kamin in Brand geriet. In der Folge entwickelte sich starker Rauch, der vom 68-jährigen österreichischen Hausbewohner und seiner Gattin im Erdgeschoß wahrgenommen wurde. Der Mann verständigte umgehend seinen nebenan wohnhaften Sohn. Dieser konnte den Brand im Keller mit einem Feuerwehrlöscher erfolgreich bekämpfen. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Brixen und Westendorf führten anschließend Belüftungsmaßnahmen durch und kontrollierten den Kamin im Dachbereich. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen.Im Einsatz standen insgesamt neun Feuerwehrfahrzeuge mit rund 50 Kräften, ein Rettungswagen sowie eine Polizeistreife.











