Der neue Skoda Elroq im Anzeiger-Praxistest
Es gibt Tage, an denen einfach alles zusammenpasst. Und dann gibt es jene, an denen das Wetter zeigt, was es kann. Unser Test mit dem Skoda Elroq 85x fiel eindeutig in die zweite Kategorie – und genau das machte ihn so spannend.
Als uns Markenleiter Manuel Haas das Testauto übergab, begann es leicht zu schneien. Die Temperaturen lagen knapp über null, die Straßen waren nass – nicht unbedingt die klassischen Bedingungen für einen entspannten Autotest. Noch dazu waren wir beide noch nie zuvor mit einem Elektroauto gefahren. Wir waren gespannt, was uns erwarten würde.

Markenleiter Manuel Haas (l.) übergab das Auto an Christian Pauli und Sabine Huber.
Nach einer kurzen Einführung ging es auch schon los. „Einfach einsteigen, starten und fahren – es ist alles ganz einfach“, meinte Manuel. Und tatsächlich: Nach wenigen Fahrminuten strahlten wir über das ganze Gesicht und freuten uns auf zwei Tage Fahrspaß mit dem Skoda Elroq.
Zum Glück waren die Winterreifen noch montiert. Der Allrad gab zusätzliche Sicherheit.
Power, die man spürt, aber nicht hört
Mit 286 PS (210 kW) Systemleistung ist der Elroq alles andere als schwach motorisiert. Dennoch ist alles angenehm leise. Dank Automatik entfällt sogar das Schalten – einfach Druck aufs Pedal und der SUV zieht davon.
Was uns im Test besonders wichtig war: Wie fühlt sich das Auto im echten Alltag an? Etwa im Ortsverkehr am Freitagmittag in St. Johann, auf Nebenstraßen wie jener in der Griesenau oder am Berg in Richtung Pointen.
Mit einer Reichweite von bis zu 538 Kilometern (WLTP) und einem Verbrauch von rund 16,18 kWh/100 km sollten wir schon ein gutes Stück weit kommen. Selbst mit Heizung, bei kalten Temperaturen und wechselnden Bedingungen bleibt genug Reserve. Dennoch: Ein Blick auf die Karte im Display, die alle Ladestationen in der Umgebung anzeigt, kann nicht schaden. Zu unserer Überraschung werden allein im Ortsgebiet von St. Johann mehr als zehn E-Tankstellen angezeigt. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet.
Großzügiger Kofferraum und Anhängerkupplung
Am zweiten Tag erwartete uns zum Glück strahlender Sonnenschein und wir konnten den Elroq endlich auch von außen begutachten. Optisch spricht er uns voll an. Die großen Felgen und die markanten Scheinwerfer machen einiges her.
Richtig beeindruckt hat uns aber der großzügige Kofferraum, die sich automatisch öffnende Heckklappe – eine einfache Bewegung mit dem Fuß reicht aus – und die ausklappbare Anhängerkupplung. Mit einer Anhängelast von bis zu 1.800 kg (gebremst) punktet das Auto damit vor allem bei Sportlern. Denn ein Fahrradträger ist in wenigen Minuten angebracht und zwei E-Bikes lassen sich problemlos transportieren.
Bleibt nur noch die Frage nach dem Preis: Unser Modell ist ab rund 41.500 Euro zu haben. Nicht gerade günstig, aber für einen E-SUV durchaus im Durchschnitt. Der Elroq ist definitiv eine interessante Option für alle, die in die Elektromobilität einsteigen wollen, ohne auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Mein Fazit: Das erste Mal E-Auto: Überraschend einfach

Sabine Huber
Für mich war der Skoda Elroq ehrlich gesagt eine echte Überraschung. Ich hatte im Vorfeld schon ein bisschen Respekt voreinem Elektroauto und war mir nicht sicher, wie schnell man sich daran gewöhnt. Aber genau das Gegenteil war der Fall: Einsteigen, Start drücken, losfahren – und nach wenigen Minuten fühlt sich alles völlig normal an. Man vergisst komplett, dass man elektrisch unterwegs ist. Besonders begeistert hat mich, wie unkompliziert und intuitiv das Fahren ist. Das Auto nimmt einem die Unsicherheit komplett.
Dazu kommt der Platz: Ich hätte nicht gedacht, dass ein Elektroauto so viel Raum bietet. Gerade für den Alltag mit Sport – egal ob Skifahren, Langlaufen oder Radfahren – ist das wirklich ideal. Mit Anhängerkupplung und Stauraum ist man total flexibel. Und auch das Thema Laden war viel entspannter als erwartet, weil es inzwischen wirklich viele Ladestationen gibt. Für mich ist das Auto deshalb nicht nur alltagstauglich, sondern auch absolut zukunftsfit. Und ganz ehrlich: Ich hätte ihn am liebsten gleich behalten – es hat richtig Spaß gemacht.
Mein Fazit: Der Komfort, hat mich sofort überzeugt

Was mir beim Skoda Elroq sofort aufgefallen ist, war der außergewöhnliche Fahrkomfort. Du steigst ein, drückst aufs Pedal und das Auto reagiert unmittelbar, ruhig und gleichzeitig kraftvoll. Dieses direkte Ansprechverhalten ist einfach ein richtig angenehmes Gefühl und macht das Fahren insgesamt sehr entspannt. Man gleitet fast über die Straße.
Ein echtes Highlight ist für mich auch das Head-up-Display. Du hast Geschwindigkeit, Assistenzsysteme und wichtige Infos direkt im Blickfeld und kannst dich voll auf die Straße konzentrieren. Das erhöht nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit. Dazu kommt das großzügige Raumangebot: Egal ob als Fahrer, Beifahrer oder auf den Rücksitzen – man hat überall viel Platz und sitzt bequem.
Insgesamt ist der Elroq für mich ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Er verbindet moderne Technik mit hohem Komfort und zeigt, wie weit Elektromobilität inzwischen ist. Nach diesen zwei Tagen kann ich sagen: Der Elroq hat mich wirklich überzeugt. Er macht definitiv Lust auf mehr.
Die Highlights des Skoda Elroq 85x
- Allradantrieb: Zwei Elektromotoren sorgen für optimale Traktion und mehr Sicherheit, besonders bei Schnee oder nasser Fahrbahn.
- Anhängerkupplung: Mit bis zu 1.800 kg Anhängelast eignet sich der Elroq auch ideal für Fahrradträger oder Sportequipment.
- Head-up Display: Fahrinformationen werden direktins Sichtfeld projiziert, sodass man den Blick nicht von der Straße nehmen muss.men muss.
- Platzkomfort: Großzügiger Innenraum, erhöhte Sitzposition und viel Beinfreiheit machen jede Fahrt angenehm – auch für Mitfahrer im Fond.
- Stylefaktor: Klare Linien, markante Scheinwerfer und große Felgen sorgen für einen selbstbewussten und zeitgemäßen Auftritt.