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Kitzbüheler Anzeiger
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Die Initiative „Mein Bildungspass“ setzt bei den Jüngsten an.

Bildungsweg fängt früh an

Der Ansatz bei der regionalen Initiative „Mein Bildungspass“ ist ganzheitlich: Der Mangel an Lehrlingen zeigt sich beim Berufseinstieg – seine Ursachen liegen jedoch Jahre davor. Trotzdem konzentriert sich das Denken bis heute fast ausschließlich darauf, Betriebe möglichst attraktiv für immer weniger qualifizierte Bewerber zu machen. Was bislang kaum bedacht wurde: Eine Region kann auch gezielt mehr ausbildungsfähige Jugendliche und zukünftige Fachkräfte entwickeln.

Fachkräftemangel beginnt nicht am ersten Arbeitstag. Er entsteht früher – durch fehlende Grundlagen in Lesen, Schreiben und Rechnen ebenso wie durch mangelnde Leistungsfähigkeit, Teamarbeit und Arbeitshaltung. Für Betriebe zeigt sich das später ganz konkret: in zusätzlichem Zeitaufwand, höheren Kosten und geringerer Produktivität.

Erfahrungsräume in den Betrieben
In der Region wird erstmals eine funktionierende Strategie umgesetzt, die genau hier ansetzt. Der Bildungspass ist ein dauerhaftes Werkzeug zur regionalen Fachkräfteentwicklung.

Kinder und Jugendliche erleben regionale Betriebe bereits früh als sogenannte „Erfahrungsräume“. Sie lernen reale Arbeitswelten kennen – praxisnah, pädagogisch begleitet und ohne Leistungsdruck. Arbeit wird nicht erklärt, sondern hautnah erlebt. So finden sie früh ihren Traumberuf – und es wächst langfristig die Zahl der Lehrlinge. Gleichzeitig werden die mitwirkenden Betriebe sofort in der Region sichtbar.

Der Bildungspass zeigt: Lehrlinge sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis einer gezielten, regionalen Strategie mit dem Ziel, mehr qualifizierte Fachkräfte aus der Region hervorzubringen.

Weitere Infos bei David Bichler, regionaler Bildungspass-Koordinator, Tel. 0660 6570665; Mail: david.bichler@meinbildungspass.at

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