
Tag 5: Olympia-Silber und eine kaputte Fernbedienung
Eigentlich war heute ein Relax-Tag geplant. Die wichtigsten Vorbereitungen sind erledigt, die Abläufe stehen – ein seltener Moment zum Durchatmen für das Fieberbrunner Team bei Olympia.
Ein Fixpunkt blieb aber natürlich: die Team-Kombination der Herren mit Manuel Feller. Also traf man sich in einer gemütlichen Gaststube. Ganz ohne Arbeit ging es trotzdem nicht – die Laptops waren dabei, Mails wurden gecheckt und für den kommenden Biathlon-Bewerb noch am Moderations-Feinschliff gearbeitet. Ein Auge blieb allerdings immer auf den Fernseher gerichtet. Die Nervosität stieg, als der Slalom startete.
Dann die kleine Panne: Die Fernbedienung wollte einfach nicht. Stefan Steinacher und die Wirtin des Gasthauses versuchten alles, doch das Gerät blieb stur. So mussten die Fieberbrunner das Rennen ihres Helden ausgerechnet im Schweizer Fernsehen verfolgen.


Vielleicht brachte genau das Glück: Feller zündete im Slalom ein Feuerwerk. Nach Platz sieben in der Abfahrt durch Vincent Kriechmayr lebte plötzlich die Hoffnung auf Edelmetall. Fahrer für Fahrer reihte sich dahinter ein. Die Spannung war kaum auszuhalten – bis zur Gewissheit: Manuel Feller holt Olympia-Silber in der Teamkombination. Der Jubel war bis auf die Straße zu hören.
Danach war Entspannung aber wirklich nötig. Uns so starteten Dani und Lizz ihr Wellnessprogramm kurzerhand am Hotelflur. Die Augen bekamen eine besondere Behandlung, schließlich wollen die zwei morgen alles genau sehen.

Am Abend noch ein letzter Spaziergang am See, frische Luft, ein paar ruhige Minuten.
Dann fielen alle müde, aber überglücklich ins Bett. 🥈✨