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Kitzbüheler Anzeiger
Berufsfestival

Landeshauptmann Anton Mattle zeigte sich gemeinsam mit WK-Bezirksobmann Hermann Huber, Fachkräftekoordinator Andreas Glätzle und AK-Bezirksstellenleiter Christian Pletzer begeistert vom Angebot.

Berufsfestival Kitzbühel: Bildung ist ein Rohstoff

Mehr als 25 Lehrberufe ließen sich vergangene Woche in der Wirtschaftskammer Kitzbühel hautnah entdecken: Die WK-Bezirksstelle lud gemeinsam mit Land Tirol, Arbeiterkammer und AMS zum diesjährigen Berufsfestival, das sich auf zwei Tage erstreckte. 36 Betriebe aus der Region stellten dabei ihre jeweiligen Ausbildungsmöglichkeiten vor. 491 Schüler aus dem gesamten Bezirk Kitzbühel hatten Gelegenheit, ihren Traumjob vor Ort zu finden.

Mit an Bord waren die Mittelschulen in St. Johann, Kössen, Kitzbühel, Fieberbrunn, Westendorf, Kirchberg sowie Hopfgarten, zudem die „Ibis Acam Bildungs GmbH“ und die ASO Hopfgarten. Heuer gab es übrigens einige Neuerungen. So konnten die jungen Teilnehmer bereits im Vorfeld bekanntgeben, welche Fachbereiche sie interessieren würden. Entsprechend ihrer Neigungen wurden sie dann mit den richtigen Schwerpunkten „gematcht“, wo sie dann nach Herzenslust entdecken konnten, welche Lehrausbildungen und Berufswege direkt vor der Haustüre möglich sind. Im Anschluss an den zweiten Tag konnten sich die Familien bei einem offenen Nachmittag informieren.

23 Ausgezeichnete Lehrbetriebe im Bezirk
Vor Ort zeigte sich Landeshauptmann Anton Mattle gemeinsam mit dem Fachkräftekoordinator des Landes, Andreas Glätzle, begeistert von der Vielfalt der gezeigten Berufe. „Was gibt es denn überhaupt alles?“ sei eine der wichtigsten Fragen, die sich Jugendliche stellen, so Glätzle.
„Ohne gute Ausbildung keine Zukunft“, unterstrich AK-Bezirkstellenleiter Christian Pletzer. Für eine ebensolche sorgen unter anderem 245 Ausgezeichnete Lehrbetriebe in Tirol, 23 davon im Bezirk Kitzbühel. Zwar sind die Lehrlingszahlen in Land und Bezirk wie berichtet erneut gesunken – im Bezirk befinden sich derzeit 811 junge Menschen in einer Lehrausbildung. In Zeiten von Künstlicher Intelligenz sieht WK-Bezirksobmann Hermann Huber dennoch „goldene Zeiten auf das Handwerk zukommen. Denn es ist nicht so leicht ersetzbar“. Andreas Glätzle ergänzte: „Einiges an Arbeit ist rationalisierbar, nicht jedoch Felder wie das Handwerk oder auch die Empathie, zum Beispiel in der Pflege. Hier gibt es sehr gute Zukunftsaussichten.“

Landeshauptmann Mattle brach ebenso eine Lanze für die duale Ausbildung: „Tirol ist das Bundesland mit der geringsten Arbeitslosigkeit. Wir haben so viele Beschäftigte wie noch nie und auch einen Rekord bei den Firmengründungen.“ Auch an seiner eigenen Biographie ließe sich der Erfolgsweg Lehre gut nachvollziehen, so Mattle. „Bildung ist ein wertvoller Rohstoff, über den Tirol verfügt“, betonte der Landeshauptmann abschließend.