
Andreas Scheiber.
Bankhaus Spängler zog Bilanz
Das Bankhaus Spängler blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. In einem von geopolitischen Spannungen und moderater Konjunkturerholung geprägten Umfeld erwirtschaftete die Privatbank ein Betriebsergebnis von 25,3 Mio. Euro. Das betreute Kundenvolumen stieg von 11,6 auf 12,8 Milliarden Euro. Der leichte Rückgang im Betriebsergebnis um rund vier Prozent sei im Wesentlichen auf das gesunkene Zinsniveau und den damit verbundenen niedrigeren Nettozinsertrag zurückzuführen.
Standort in Kitzbühel letztes Jahr erneuert
Gleichzeitig stieg das Provisionsergebnis um mehr als zehn Prozent auf 41,7 Mio. Euro – ein Ausdruck der steigenden Bedeutung des Wertpapier- und Beratungsgeschäfts. Die verwahrten Depotwerte stiegen um 11,7 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Das im Asset Management verwaltete Vermögen erhöhte sich um 8,3 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Euro. Neben dem Stammhaus in Salzburg entwickelten sich auch die Standorte in Wien, Oberösterreich, Pinzgau, Tirol und der Steiermark positiv und trugen wesentlich zum Gesamtergebnis bei. In Tirol betreibt das Bankhaus Spängler Standorte in Innsbruck und Kitzbühel. Insgesamt betreuen hier zwölf Mitarbeiter ein Kundenvolumen von mehr als 957 Millionen Euro. In Kitzbühel erstrahlt seit Juli des Vorjahres die historische Villa in der Jochberger Straße nach zweieinhalb Monaten Umbauzeit in neuem Glanz.