
Der Bataillonskommandant der Wintersteller Schützen, Hans Hinterholzer (4.v.l.), im Rahmen der Ehrung mit Schützenkameraden.
Bataillonskommandant vor den Vorhang geholt
Für den Kirchdorfer Hans Hinterholzer war die 28. Auflage des Alpenregionstreffens, das heuer in Innsbruck in Szene ging, ein ganz besonderer Höhepunkt seiner Schützenlaufbahn. Im feierlichen Rahmen des landesüblichen Empfanges, der als Auftaktveranstaltung des größten Treffenes der Schützen am Tiroler Landhausplatz in Innsbruck über die Bühne ging, wurde Hinterholzer vor den Vorhang geholt.
Mit dabei waren auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Schützenwesen, darunter Bundesministerin für Landesverteidigung Klaudia Tanner sowie Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann. Aber natürlich auch etliche Schützen des Wintersteller Bataillons.
Für seine jahrzehntelange vorbildliche Tätigkeit als Hauptmann der Rupert-Wintersteller-Schützenkompanie Kirchdorf sowie als langjähriger Bataillonskommandant des Wintersteller Schützenbataillons wurde der Major mit der Goldenen Verdienstmedaille des Bundes der Tiroler Schützenkompanien ausgezeichnet.
Seit über 50 Jahren bei den Schützen
Der 74-jährige Kirchdorfer trat mit 23 Jahren der Wintersteller Schützenkompanie bei und war über Jahrzehnte in führenden Funktionen tätig. 1988 wurde er Fähnrich des Wintersteller Bataillons. 1991 übernahm er die Obmannschaft der heimischenKompanie. Von 1994 bis 2026 war er Hauptmann der Kirchdorfer Schützen. Heuer übergab er das Zepter an Hans Bachmann. Von seinen Kirchdorfer Schützenkameraden wurde er heuer zum Ehrenhauptmann ernannt.
Vor 13 Jahren übernahm Hinterholzer das Zepter als Bataillonskommandant und füllt diese Position nach wie vor aus. Mit der hohen Ehrung wurden insbesondere sein unermüdlicher Einsatz und sein großes Engagement im Bataillon gewürdigt.
Funktion mit viel Herzblut ausgeübt
„Major Hans Hinterholzer prägte diese verantwortungsvolle Funktion über viele Jahre hinweg mit großem Herzblut, ausgeprägtem Kameradschaftssinn und tief verwurzeltem Traditionsbewusstsein“, hieß es in der Laudatio. Durch sein Wirken habe er sich weit über die Grenzen seiner Heimatkompanie hinaus als geschätzte Schützenpersönlichkeit hohe Anerkennung erworben.