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Anden-Abenteuer: Andreas Aschaber im Höhenrausch
Der Tiroler Alpinist Andreas Aschaber hat im Februar in nur fünf Tagen zwei der höchsten Gipfel Südamerikas bezwungen: den Aconcagua (6.961 m) in Argentinien und den Nevado Ojos del Salado (6.893 m) in Chile. Damit setzt er seine Jagd nach den 197 höchsten Landesgipfeln der Welt fort.
Der Aconcagua, der höchste Berg außerhalb Asiens und zugleich der höchste Punkt der Süd- und Westhalbkugel, gilt trotz seiner technisch vergleichsweise einfachen Normalroute als ernsthafte Herausforderung im Höhenbergsteigen. Extreme Wetterbedingungen mit Sturmböen von bis zu 80 km/h sowie Temperaturen bis –40 °C verlangten Aschaber und seinem Bergkameraden alles ab.
Nur wenige Tage später stand Aschaber bereits auf dem Gipfel des Nevado Ojos del Salado, dem höchsten Vulkan der Erde und zweithöchsten Berg Amerikas – und das in Eigenregie und ganz ohne Bergführer. Der gebürtige Kirchberger Andreas Aschaber hat bisher 142 der 197 höchsten Landesgipfel der Welt erklommen

