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Kitzbüheler Anzeiger
Wohnhausbrand im Ortsteil Vordergrub

Wohnhausbrand in Kitzbühel-Vordergrub

In den frühen Morgenstunden des Ostermontag wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kitzbühelzu einem Brand eines Einfamilienhauses im Ortsteil Vordergrub alarmiert. Bereits während der Anfahrt teilte die Leitstelle Tirol mit, dass mehrere Notrufe eingegangen sind und sich das Gebäude im Vollbrand befindet. Eine deutliche Rauchsäule sowie Feuerschein waren bereits aus der Ferne sichtbar.

Großes Gück hatte die 82-jährige Bewohnerin des Holzhauses – sie hatte einen lauten Knall gehört und konnte in letzter Sekunde ins Freie flüchten. Die alte Dame erlitt einen Schock, blieb aber unverletzt.

Beim Brandobjekt handelt es sich um ein Holzgebäude, welches aufgrund der raschen Brandausbreitung sowie bereits einstürzender Dachteile nur eingeschränkt betreten werden konnte. Der Brand konnte jedoch rasch unter Kontrolle gebracht werden. „Wir waren sehr schnell mit rund 60 Feuerwehrleuten und zehn Fahrzeugen der Feuerwehren Kitzbühel, St. Johann und Oberndorf vor Ort“, so Kitzbühels Feuerwehrkommandant Andreas Reisch. Bereits bei der Anfahrt seien die Flammen und eine starke Rauchentwicklung weithin sichtbar gewesen.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu benachbarten Gebäuden – das nächste Objekt befindet sich in weniger als fünf Metern Entfernung – wurde umgehend eine Riegelstellung mit drei C-Rohren von den ersten beiden Tanklöschfahrzeugen aufgebaut. Dadurch konnte ein Übergreifen der Flammen erfolgreich verhindert werden.

Für die weiteren Löscharbeiten sowie das Abtragen der Dachkonstruktion wurde ein Kranfahrzeug angefordert, um das Gebäude kontrolliert und abschnittsweise abzutragen. Gegen 14 Uhr konnte
"Brand Aus" gegeben werden. Von dem ehemals schmucken Holzhaus blieb nichts mehr übrig.

Im Einsatz stehen die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Kitzbühel, Oberndorf sowie St. Johann . Die St. Johanner unterstützten die Kitzbüheler Kameradenb mit der Versorgung von Atemschutzflaschen, die Feuerwehr Oberndorf stellt zusätzliche Atemschutzträger.Ebenfalls vor Ort sind das Rote Kreuz sowie die Polizei.

Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen und wird im weiteren Verlauf durch die Polizei erhoben, hieß es am Vormittag.

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