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Kitzbüheler Anzeiger
Empfang Olympiasieger Stephan Embacher

Landeshauptmann Anton Mattle, K.S.C.-Präsident Michael Huber, Vater Hans-Jürgen, Bruder Johannes, Mutter Britta, Gregor Schlierenzauer, die Trainer Stefan Hager und Seppi Jenewein, LAbg. Kathrin Brugger sowie Bürgermeister Paul Sieberer (v. l.) gratulierten Olympiasieger Stephan Embacher.

Stephan Embacher in Hopfgarten gefeiert: Olympiasieger sorgt für Gänsehaut

Großer Empfang für Stephan Embacher in seiner Heimatgemeinde Hopfgarten: Nach einer historischen Saison wurde der Skispringer am Marktplatz von Hunderten Fans gefeiert. Bei sommerlichen Temperaturen verwandelte sich der Ort noch einmal in eine Wintersport-Hochburg – ganz im Zeichen des Olympiasiegers.

Begleitet von der Musikkapelle, zahlreichen Vereinen und prominenten Ehrengästen zog Embacher feierlich ein. Angeführt wurde die Delegation von Tirols Landeshauptmann Anton Mattle. Mit dabei waren auch Familie, Wegbegleiter und Mentoren wie Gregor Schlierenzauer sowie Vertreter des Kitzbüheler Ski Clubs.

Empfang Olympiasieger Stephan Embacher

Historische Saison krönt Embachers Karriere
Die Saison 2025/26 markiert den endgültigen Durchbruch für Stephan Embacher im internationalen Skispringen. Der 20-Jährige sorgte mit konstanten Top-Leistungen im Weltcup für Aufsehen, stellte einen Schanzenrekord in Garmisch-Partenkirchen auf und belegte Rang drei in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee.

„Ich habe nicht mit so vielen Menschen gerechnet und muss ehrlich gestehen, ich bin ein bisschen nervöser als beim Skispringen – sogar nervöser als bei Olympia.
Stephan Embacher

Der größte Erfolg folgte bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Predazzo: Gemeinsam mit Jan Hörl gewann Embacher Gold im Super-Team-Bewerb. Dazu kommen ein Weltcupsieg im Einzel sowie Silber bei der Skiflug-WM in Oberstdorf. Bereits zuvor hatte er Geschichte geschrieben – als erster Skispringer überhaupt mit drei Junioren-Weltmeistertiteln in Serie.

Emotionen beim Empfang in Hopfgarten
Der Empfang in Hopfgarten wurde zu einem emotionalen Höhepunkt. Hunderte Zuschauer wollten ihren Champion persönlich feiern, Autogramme ergattern und Fotos machen. Embacher zeigte sich dabei sichtlich bewegt: „Ich habe nicht mit so vielen Menschen gerechnet und muss ehrlich gestehen, ich bin ein bisschen nervöser als beim Skispringen – sogar nervöser als bei Olympia.“

"Stephan, du bist noch jung. Baugrund gibt es heute deshalb noch keinen. Wir hoffen, dass du noch viele weitere Erfolge erreichst."
Bürgermeister Paul Sieberer

Trotz seiner Erfolge bleibt der junge Athlet bodenständig. Auch im familiären Umfeld wird er als ruhig, fokussiert und humorvoll beschrieben. Seine Karriere begann früh – unter anderem beim „Goldi Cup“, wo ihm Skisprunglegende Andreas Goldberger den ersten Sprung ermöglichte.

Stolz in Verein und Region
Für den Kitzbüheler Ski Club ist Embachers Erfolg ein weiterer Meilenstein. Präsident Michael Huber ordnet die Leistungen historisch ein und stellt den Olympiasieger in eine Reihe mit Größen wie Toni Sailer oder David Kreiner.