
Einsatzübung am C4-Stützpunkt in Reith.
Notarzthubschrauber C4 fliegt zukünftig am Abend länger
Zukünftig kann die Crew des Notarzthubschraubers C4 auch am späteren Abend Einsatzflüge absolvieren. Dank der Ausweitung der täglichen Flugzeiten bis 21.30 Uhr wird die Notfallversorgung in der Region – insbesondere im alpinen Gelände – weiter verbessert.
Doch das war nur eine der Neuerungen, die Stützpunktleiter Josef Deutinger und der leitende Flugretter Stefan Pichlsberger für die Verantwortlichen der anderen Blaulichtorganisationen im Gepäck hatten. Am Stützpunkt in Reith wird ein neuer Hubschrauber stationiert, der über eine elektrische Rettungswinde verfügen wird. Die neue Maschine wird zudem mit einem Autopiloten ausgestattet sein. Mit der neuen Winde können Einsätze schneller und effizienter durchgeführt und damit die Notfallversorgung auf ein deutlich höheres Niveau gehoben werden.
„Dieses Verfahren bringt für uns enorme Vorteile“, betont Stefan Pichlsberger. Mit der Seilwinde sind künftig auch Rettungseinsätze in der Nacht möglich – das war mit dem Tau bisher nicht der Fall.
„Mit der Rettungswinde können wir auch Material – bis zu 250 Kilogramm – etwa für die Bergrettung rasch an den Einsatzort bringen“, erklärt Deutinger. In den nächsten Wochen bereitet sich die C4-Crew auf den Einsatz der neuen Technik vor. In diesen Tagen war im Bezirk auch ein zweiter „Gelber Engel“ immer wieder zu sehen: Die Crew des C14 aus dem steirischen Ennstal war zu Übungszwecken am Truppenübungsplatz in Hochfilzen stationiert. Wie Stefan Pichlsberger betont, ist es wichtig, auch die Bevölkerung zu informieren, um Missverständnisse zu vermeiden: „Wir trainieren diese Einsätze auch nachts. Die Flüge sind alle genehmigt.