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Kitzbüheler Anzeiger
Kitzbühel besiegt Wacker Innsbruck

Kitzbühels Tim Feichtner hatte im Duell mit Alexander Joppich klar die Nase vorne – nur einer von mehreren Faktoren für den Sieg.

Kitzbüheler feiern Sensationssieg am Tivoli

Da rieben sich selbst eingefleischte Kitzbühel-Fans verwundert die Augen: Ausgerechnet im Tivoli rang der FC Kitzbühel den übermächtigen Tabellenführer FC Wacker Innsbruck mit 2:1 nieder – und fügte den Grün-Schwarzen erst die zweite Saisonniederlage zu. 3.200 Zuschauer sorgten für eine würdige Kulisse, mittendrin eine lautstarke FCK-Abordnung. Der Andrang war so groß, dass kurzerhand ein zweiter Fanbus organisiert werden musste.

Dabei lief es zu Beginn noch gar nicht nach Wunsch für Kitzbühel. Bereits in der 23. Minute ging Wacker erwartungsgemäß mit 1:0 in Führung. Doch nur 13 Minuten später gelang Christoph Notdurfter per Freistoß der viel umjubelte Ausgleichstreffer.

Plötzlich war Feuer drin: Die Baur-Elf spielte mutig nach vorne, gewann Zweikämpfe und setzte den Ligakrösus immer wieder unter Druck. Von der erwarteten Außenseiterrolle war nichts mehr zu sehen. Kitzbühel begegnete dem Spitzenreiter auf Augenhöhe.

Keine Spur von Klassenunterschied
Nach dem Seitenwechsel dann der nächste Knaller: Wieder schlugen die Kitzbüheler nach einer Standardsituation eiskalt zu – das gezielte Training zahlte sich aus. Lika Redek stellte in der 50. Minute auf 2:1 und brachte die FCK-Fans im Tivoli endgültig zum Ausrasten. Mit viel Herz, Disziplin und einer klaren Linie zog die Mannschaft von Neo-Coach Michael Baur dem Favoriten den Zahn. Vom Klassenunterschied zwischen Aufstiegskandidat und Tabellennachzügler war an diesem Abend nichts zu spüren.

Der Lohn: der zweite Auswärtssieg in Serie. Für Wacker war es die erste Niederlage seit acht Monaten.

„Ich habe meinen Spielern gesagt, sie sollen es genießen, im Tivoli zu spielen – und genau das haben sie getan“, sagte Baur nach dem Schlusspfiff. Und ergänzte mit einem Schmunzeln: „Ich freue mich besonders für die Mannschaft, weil sie zuletzt ein paar Watschen einstecken musste.“

Nach sechs Punkten aus den letzten beiden Partien kommt auch in der Tabelle der Regionalliga West Bewegung rein. Trotz zwei Spielen weniger liegt der FC Kitzbühel aktuell auf Rang zwölf – nur zwei Zähler hinter dem nächsten Gegner FC Lustenau, der am Samstag in der Langau gastiert.

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