
In der Faschingszeit über 500 Alkotests durchgeführt
Die Tiroler Polizei führte zwischen dem Unsinnigen Donnerstag (12. Februar 2026) und dem Faschingsdienstag (17. Februar 2026) wieder verstärkte Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durch. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stand dabei auch der Bezirk Kitzbühel.
Während sich die überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmer verantwortungsbewusst und diszipliniert verhielt, wurden dennoch mehrere Lenker angehalten, die sich trotz eindringlicher Warnungen im Vorfeld beeinträchtigt ans Steuer setzten, wie die Polizei informiert.
Im Bezirk Kitzbühel wurden im genannten Zeitraum insgesamt 522 Alkotests durchgeführt, wie der Leiter der Verkehrspolizei am Bezirkspolizeikommando Kitzbühel, Chefinspektor Josef Feyersinger erklärt. Sieben beeinträchtigte Lenker wurden angehalten. Darunter befand sich eine Person mit einem Alkoholwert zwischen 0,5 und 0,8 Promille, vier Personen wiesen einen Wert von mehr als 0,8 Promille auf und zwei Personen standen unter dem Einfluss von Suchtgift. Sechs Fahrzeuglenkern wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. In allen Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt und
Anzeige an die zuständige Behörde erstattet.
Positiv hervorzuheben ist, dass sich im Bezirk Kitzbühel kein Verkehrsunfall mit Personenschaden ereignete, bei dem Alkohol eine Rolle spielte, wie Feyersinger betont.
111 Lenker aus dem Verkehr gezogen
Tirolweit wurden im Rahmen der Schwerpunktaktion über 6.150 Alkotests durchgeführt. Dabei mussten 111 beeinträchtigte Lenker festgestellt werden. Davon lagen 42 Personen im Bereich zwischen 0,5 und 0,8 Promille, 46 Personen wiesen mehr als 0,8 Promille auf und 23 Personen waren durch Suchtgift beeinträchtigt. In den meisten Fällen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen, die Weiterfahrt untersagt und Anzeige erstattet.
Auch künftig wird dem Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr im Bezirk Kitzbühel besondere Aufmerksamkeit gewidmet, klärt Chefinspektor Josef Feyersinger auf. Ziel der Polizei sei es, die Verkehrssicherheit in jedem Fall nachhaltig zu erhöhen. Denn klar ist: Jeder Verkehrsunfall unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist einer zu viel.