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Kitzbüheler Anzeiger
Gesamtsiegerehrung Skibezirk Kitzbühel

Große Bühne für junge Ski-Talente

Zur Gesamtsiegerehrung des Raiffeisen Bezirks Cup 2025/26 konnte Bezirksreferent Josef Hirzinger rund 350 Gäste im St. Johannes Kaisersaal begrüßen. Im Mittelpunkt standen dabei die Nachwuchsathleten aus dem gesamten Bezirk, die auf eine intensive und erfolgreiche Saison zurückblicken.

Insgesamt wurden 150 Kinder und Jugendliche ausgezeichnet – jeweils die besten zehn eines Jahrgangs von 2018 bis 2005.

Ein besonderes Highlight für die jungen Sportler war der Besuch von Nina Astner. Die Riesenslalom-Spezialistin aus Itter, die heuer bei den Olympischen Spielen Rang 18 belegte, konnte im Weltcup bereits fünf Top-20-Ergebnisse einfahren und sicherte sich in der Saison 2024/25 den Gesamtsieg in der Europacup-Riesenslalomwertung. Entsprechend groß war das Interesse der Kinder, die sich Tipps und Autogramme holten.

Nina Astner – ein Idol zum Angreifen
Die 26-Jährige stand einst selbst auf der Bühne der Gesamtsiegerehrung und wurde geehrt. Sie hatte eine klare Botschaft an die Nachwuchsathleten: „Wenn man Spaß an dem hat, was man tut, bleibt man auch dran.“ Wichtig seien außerdem Disziplin, der Wille zur stetigen Verbesserung und der richtige Umgang mit Rückschlägen.

Bezirksreferent Hirzinger zog eine positive Bilanz der Saison: „Aufgrund der geringen Neuschneemengen konnten wir heuer auf perfekt präparierten Kunstschneepisten fahren – ideal für den Rennsport.“ So sei es gelungen, faire Bedingungen für alle Teilnehmer zu schaffen – „vom ersten bis zum 200. Starter“.

Interesse am Skifahren weiter ungebrochen
Auch die Entwicklung der Teilnehmerzahlen stimmt Hirzinger optimistisch: Während bei den Kindern zuletzt ein leichter Zuwachs zu verzeichnen war, blieb auch die Schülerklasse mit bis zu 90 Startern pro Rennen stark besetzt. „Im Bezirk sind wir hier sehr gut aufgestellt“, betont er.

Ein wichtiger Baustein für diese Entwicklung ist das Trainingsangebot. Auch der Nachtskilauf in Ellmau hat sich als ideale Trainingsmöglichkeit etabliert: Zweimal pro Woche konnten die jungen Ski-Asse am Abend trainieren. „Gerade für Kinder, die untertags in der Schule sind, ist das eine perfekte Lösung“, so Hirzinger.

Nun bleibt etwas Zeit zum Durchschnaufen, doch die Trainingspause dauert nur kurz. „Wir bieten auch im Sommer zweimal pro Woche Konditions- und Athletiktraining an. Körperliche Fitness bildet die Basis und ist entscheidend, um das Verletzungsrisiko im Winter zu minimieren.“

Die besten Bilder von der Siegerehrung

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