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Feuerwehr Aurach stellt klar: Vize-Kommandant hat nichts mit der Tierquälerei zu tun"
„Ich bin zutiefst erschüttert darüber, wie schnell heutzutage unschuldige Menschen öffentlich verurteilt werden. Unser Vize-Kommandant Andreas Bachler hat mit der schrecklichen Tierquälerei in Brixen keinerlei Verbindung!", stellt Auachs Feuerwehrkommandant Stefan Koidl klar, nachdem bei ihm am Feiertag das Telefon sturmläutete. Auch der geschockte Feuerwehrmann wurde mit Anrufen bombardiert.
Unverständlicherweise wird der engagierte Feuerwehrmann und Landwirt mit den grausamen Vorfällen in Brixen in Verbindung gebracht. Wie berichtet, ermittelt die Polizei im Fall einer Tierquälerei. Das Video zweier Männer, die in eine kleine Katze brutal erschlagen, ging in den Sozialen Medien durch die Decke, wurde tausende Male geteilt und kommentiert. Den mutmasslichen Tätern wird massiv gedroht. Nachdem die Namen der beiden Männer ebenfalls viral gingen, zeigt sich die Macht und vor allem der fälschlich rechtsfreie Raum, in dem sich die Hass-Kommentierer in den Sozialen Medien befinden. Einmal mehr kommen unschuldige Männer, wie eben der Auracher Feuerwehrmann, sprichwörtlich unter die Räder, wie auch die Kommentare auf der Homepage der Auracher Feuerwehr zeigen.
Der Vorfall zeigt, wie einfach es ist Menschen ohne Beweise an den öffentlichen Pranger zu stellen. Die Auswirkungen solcher Falschmeldungen treffen nicht nur die betroffene Person selbst, sondern auch Familie, Freunde und das gesamte Umfeld. "Die Feuerwehr Aurach steht geschlossen hinter ihrem Kameraden. Andreas Bachler hat sich seit Jahren mit vollem Einsatz der Feuerwehr und der Gemeinschaft verschrieben. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe sind falsch und entbehren jeder Grundlage", betont Stefan Koidl. Er wisse auch nicht, wie diese Behauptungen enstanden sind. "Sollten die Unterstellungen nicht aufhören oder sich weiter verschärfen, werden wir rechtliche Schritte einleiten und Anzeige erstatten", stellt der Feuerwehrkommandant klar.