
Die Mitglieder der Feuerwehr Kitzbühel mussten im Lebenbergtunnel eine Ölspur beseitigen
Kitzbüheler Feuerwehr im Dauereinsatz
Gleich zu zwei zeitgleichen Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadt Kitzbühel am Dienstagvormittag, 25. August, alarmiert.
Massive Ölspur im Lebenbergtunnel
Um 8.53 Uhr wurde die Feuerwehr von der Straßenmeisterei zur Unterstützung in den Lebenbergtunnel nachalarmiert. Eine Baumaschine hatte ab der Tunnelmitte bis zur Kreuzung bei der Tunnelwarte auf einer Länge von mehr als 100 Metern massiv Öl verloren.
Der Tunnel musste für den Verkehr vollständig gesperrt werden. Für Pkw wurde eine Umleitung durch das Ortszentrum eingerichtet, der Schwerverkehr konnte wechselseitig einspurig durch den Tunnel geleitet werden.
Die Feuerwehrkräfte streuten die betroffene Fahrbahn mit Ölbindemittel ab. Anschließend wurde die Fahrbahn mit einer Kehrmaschine der Firma Mauracher sowie des städtischen Bauhofs gereinigt. Nach Rücksprache mit der Straßenmeisterei wurde die Einsatzstelle übergeben und der Tunnel wieder für den Normalverkehr freigegeben. Der Einsatz endete um 10.38 Uhr.
Unterstützung für den Rettungsdienst
Zeitgleich waren Einsatzkräfte der Feuerwehr im Sonnental zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Einsatz. Eine Einsatzkraft übernahm mit einem Feuerwehrfahrzeug die Einweisung des Notarzthubschraubers Christophorus 4, bereitete die Landezone vor und brachte den Notarzt anschließend zur Einsatzstelle.
Die Patientin wurde in weiterer Folge zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus St. Johann in Tirol gebracht. Dieser Einsatz konnte um 10.10 Uhr beendet werden.
Insgesamt standen die Kitzbüheler Feuerwehr bei den beiden Einsätzen mit fünf Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften im Einsatz.