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Kitzbüheler Anzeiger
Unfall PassThurn Bundesstraße Feuerwehr

Auf der Pass-Thurn-Bundesstraße wurden bei einem Unfall fünf Menschen verletzt.

Schwerer Verkehrsunfall in Kitzbühel: Fünf Verletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Pass-Thurn-Straße in Kitzbühel sind am Samstagnachmittag fünf Menschen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Zwei Frauen mussten mit Rettungshubschraubern ins Krankenhaus geflogen werden.

Ein 56-jähriger US-Amerikaner gegen 17.15 Uhr mit seinem Pkw auf der Pass-Thurn-Straße in Richtung Süden unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet.

Dort kollidierte der Pkw zunächst mit dem entgegenkommenden Fahrzeug eines 65-jährigen Österreichers und anschließend mit dem Pkw einer 23-jährigen Österreicherin.
Bei dem Unfall wurden der 56-Jährige und seine beiden sieben und zehn Jahre alten Söhne verletzt. Auch die 23-jährige Lenkerin sowie eine 22-jährige Österreicherin, die als Beifahrerin in ihrem Fahrzeug saß, erlitten Verletzungen schweren beziehungsweise unbestimmten Grades.

Feuerwehr mit 27 Einsatzkräften vor Ort
Die Feuerwehr Kitzbühel rückte mit sechs Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften aus. Die Einsatzkräfte unterstützten zunächst den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten. Zudem half die Feuerwehr der Exekutive bei der Unfallaufnahme, beseitigte die Unfallrückstände und reinigte gemeinsam mit der Kehrmaschine des städtischen Bauhofs die Fahrbahn.

Aufgrund der Lage der Unfallstelle bildeten sich massive Rückstaus in Richtung Mittersill, St. Johann und ins Brixental. Nach rund einer Stunde konnte die Unfallstelle für den einseitigen Wechselverkehr freigegeben werden. Eine weitere halbe Stunde wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Die beiden Frauen wurden mit Rettungshubschraubern in das Krankenhaus Kufstein geflogen. Die weiteren Verletzten wurden mit dem Rettungsdienst in das Krankenhaus St. Johann gebracht.
An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Warum der 56-Jährige auf die Gegenfahrbahn geriet, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Neben der Feuerwehr Kitzbühel standen der Notarzthubschrauber Christophorus 4, der bodengebundene Notarzt, vier Fahrzeuge des Roten Kreuzes, die Straßenmeisterei St. Johann in Tirol, der städtische Bauhof sowie die Exekutive im Einsatz. 

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