
Symbolische Scheckübergabe von den Mitgliedern des Rotaract Clubs an die Bergrettung Kitzbühel.
Rotaract sammelt für guten Zweck
Beim Hahnenkammrennen 2026 stand nicht nur der Spitzensport im Mittelpunkt, sondern auch soziales Engagement. Der Rotaract Club Kitzbühel nutzte das traditionsreiche Rennwochenende, um mit einer besonderen Aktion Gutes zu tun: Drei Tage lang sammelten Mitglieder gemeinsam mit ihren Helfern achtlos weggeworfene Pfandbecher und Flaschen rund um das Veranstaltungsgelände ein.
Organisiert wurde das Projekt von Kevin Peßenteiner, unterstützt von sieben Mitgliedern des Rotaract Clubs sowie zwei Freunden. Gut sichtbar in pinken Warnwesten unterwegs, sorgte das Team nicht nur für mehr Sauberkeit auf den Fanmeilen, sondern informierte auch zahlreiche Besucher über die Aktion. Viele Gäste zeigten sich begeistert und spendeten ihren Pfand freiwillig für den guten Zweck.
Unterstützt wurde das Projekt unter anderem vom Hauptsponsor Gösser, der das Rennwochenende erneut zu einem Treffpunkt für Ski- und Eventfans machte. Zusätzlich ermöglichten von Mastercard bereitgestellte Automaten eine bargeldlose Rückgabe des Pfands, wobei Besucher selbst entscheiden konnten, ob der Betrag auf ihr Konto oder direkt an das Projekt gehen sollte.
8.000 Pfandgebinde gesammelt
Nach der Abwicklung mit der ARA sowie durch die Unterstützung der Firma Rass und Dorner konnten insgesamt über 8.000 Pfandgebinde gesammelt werden. Daraus ergab sich eine Spendensumme von 1.950 Euro.
Die symbolische Scheckübergabe an die Bergrettung Kitzbühel fand im gemütlichen Rahmen statt. Besonders passend: Die Bergrettung Kitzbühel wurde im Jahr 1950 gegründet – genau jener Betrag, der nun übergeben werden konnte. Die Vertreter der Bergrettung zeigten sich erfreut über die lokale Unterstützung und bedankten sich herzlich bei allen Beteiligten.
„Unser Ziel war es, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und soziale Verantwortung miteinander zu verbinden. Umso schöner ist es, dass wir mit dieser Aktion die wichtige Arbeit der Bergrettung unterstützen konnten“, so Projektorganisator Kevin Peßenteiner. Von Jana Köck