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Kitzbüheler Anzeiger
Bergrettung St. Johann erhält neuen Überwachsungsmonitor

Gernot Strauss (OS Kitzbühel), Georg Schreder (OS St. Johann), Valentin Schiessendoppler (Landesleitung), Kathi Auckenthaler (OS St. Johann), Markus Prantl (Ortsstellenleiter St. Johann) und Michael Auckenthaler (OS St. Johann).

Bergretter erhielten neues Hightech-Gerät

Die Aufgaben der Bergrettung Tirol gehen heute über die klassische alpine Rettung hinaus. Neben Einsätzen im Gebirge unterstützt sie das Land Tirol auch bei Großschadens- und Katastrophenereignissen. Dafür werden sowohl die technische als auch die medizinische Ausbildung der Einsatzkräfte laufend weiterentwickelt. Ein sichtbares Zeichen dieser Entwicklung ist die Ausstattung der Bergrettung Tirol mit acht modernen High-End-Überwachungsmonitoren, die heuer aus Mitteln des Katastrophenfonds des Bundes finanziert und auf die Bezirke Tirols verteilt wurden.

Eines dieser Geräte wurde dem Bezirk Kitzbühel zugewiesen und ist bei der Ortsstelle St. Johann stationiert. Damit übernimmt die Ortsstelle St. Johann eine wichtige Rolle in der medizinischen Einsatzvorsorge des Bezirks und verfügt über modernste Ausrüstung für anspruchsvolle Rettungs- und Katastropheneinsätze.

Neuer Highttech Gerät für St. Johann

„Ein Überwachungsmonitor ist ein tragbares medizinisches Gerät, das die wichtigsten Vitalfunktionen eines Patienten wie Herzfrequenz, Herzrhythmus (EKG), Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz kontinuierlich überwacht. So können Veränderungen des Gesundheitszustands frühzeitig erkannt und notwendige medizinische Maßnahmen rasch eingeleitet werden“, so Michael Auckenthaler, Ortsstellen-Stv. in St. Johann.

Besonders bei schweren Verletzungen und Katastropheneinsätzen unterstützt der Monitor eine sichere und hochwertige medizinische Versorgung bereits am Einsatzort. Um die medizinische Kompetenz innerhalb der Organisation weiter auszubauen, fand dazu im Alpinheim St. Johann eine Fortbildung statt. Im Mittelpunkt stand die Einschulung auf den neuen Überwachungsmonitor.

Versorgung weiter ausgebaut

Die Bergrettung Tirol zeigt damit einmal mehr, dass sich ihr Einsatzspektrum kontinuierlich erweitert. Neben der technischen Rettung im alpinen Gelände zählt die medizinische Erstversorgung seit vielen Jahren zu den zentralen Kompetenzen der Organisation.

Mit der Einführung der neuen Überwachungsmonitore wird dieses bereits hohe medizinische Versorgungsniveau nun konsequent weiterentwickelt. Moderne Ausrüstung, laufende Fortbildung und interdisziplinäres Fachwissen ermöglichen es, die Patientenversorgung auch unter schwierigsten Einsatzbedingungen auf höchstem Niveau sicherzustellen. Die neuen Überwachungsmonitore unterstreichen diesen Weg: Sie ermöglichen eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau bereits am Einsatzort und tragen dazu bei, dass Patienten noch vor dem Transport optimal überwacht und versorgt werden können.

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