
Kitzbüheler Adler holen zwei Siege
Zunächst Nervenstärke, dann Torhunger: Die Kitzbüheler Adler zeigten am Donnerstag und Samstag zwei unterschiedliche Wege zum Erfolg. Gegen den Tabellennachbarn aus Sisak brachten sie einen knappen Vorsprung über die Zeit, in Salzburg sorgten sie bereits im ersten Drittel für klare Verhältnisse.
Im Heimspiel gegen Sisak eröffnete Bernhard Posch in der elften Minute den Torreigen. Nach einem Bully im Angriffsdrittel traf er auf Vorarbeit von Lukas Engelhart und Raffael Aigner aus der Distanz. Die Gäste antworteten mit einer Druckphase, in der sich Torhüter Markus Gratzer mehrfach auszeichnete. In Überzahl gelang Tjas Lesnicar dennoch der Ausgleich zum 1:1-Pausenstand.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung umkämpft. Während Gratzer weitere Chancen der Kroaten entschärfte, sorgte Jakob Engelhart in der 31. Minute mit einem sehenswerten Alleingang für die erneute Führung. Kurz darauf bewahrte die Stange die Hausherren vor dem Ausgleich.
Nach einer erfolgreich überstandenen Unterzahl zu Beginn des Schlussdrittels übernahmen die Adler zunehmend die Kontrolle. Clemens Krainz erhöhte in der 54. Minute im Powerplay auf 3:1. Sisak nahm früh den Torhüter vom Eis und machte die Partie durch Vito Idzans Anschlusstreffer in der 59. Minute nochmals spannend. Die Kitzbüheler verteidigten den Vorsprung jedoch bis zur Schlusssirene.

Frühe Entscheidung in Salzburg
Das Selbstvertrauen aus dem Heimsieg nahmen die Adler am Samstag nach Salzburg mit. Gegen die Red Bull Hockey Juniors legten Davids Livsics in der fünften Minute, Alexander Höller in der zehnten und Erik Wittwer in der 16. Minute eine 3:0-Führung vor. Die Gastgeber hatten bei einem Stangenschuss zwar eine gute Gelegenheit, insgesamt erspielten sich die Kitzbüheler aber deutlich mehr Torchancen.
Im zweiten Drittel fiel nur ein weiterer Treffer – und der gelang den Adlern in Unterzahl: Kapitän Jan Lattner erhöhte nach Vorarbeit von Wittwer in der 39. Minute auf 4:0. Matic Podlipnik legte im Schlussabschnitt im Powerplay das fünfte Tor nach.
Kein Zweifel an Ausgang der Partie
Eine kurze Schwächephase nutzten die Juniors für zwei Treffer innerhalb von 90 Sekunden. Paul Oberhauser und Luca Krizanovic verkürzten auf 2:5. Die Antwort der Adler ließ jedoch keinen Zweifel am Ausgang der Partie: Mario Ebner, der auch drei Vorlagen beisteuerte, traf zum 6:2. In der Schlussminute schraubten Clemens Krainz und Wittwer das Ergebnis mit zwei weiteren Unterzahltoren auf 8:2.
„Ich denke, wir haben viel Selbstvertrauen vom letzten Heimspiel mitgenommen und genau so müssen wir weiterrollen“, sagte Ebner. Auch Lattner zeigte sich zufrieden: „Ich denke, die Mannschaft ist wirklich stark und ich bin richtig stolz auf uns.“
Für die Adler geht es am Donnerstag, 15. Oktober, auswärts in Jesenice weiter. Am Samstag, 17. Oktober, empfangen sie den HC Meran in Kitzbühel.