
Internetbetrug im Bezirk Kitzbühel: Mann Opfer von Identitätsmissbrauch
Ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Kitzbühel ist Anfang März 2026 Opfer eines mutmaßlichen Internet- bzw. Identitätsbetrugs geworden. Dabei wurde offenbar ohne sein Wissen ein Kredit in beträchtlicher Höhe auf seinen Namen aufgenommen.
Aktienkauf über Online-Investmentportal
Anfang Jänner 2026 hatte der Mann über das Internetportal eines internationalen Investmentunternehmens Aktien im Wert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrags gekauft. Im Zuge dieser Transaktion musste er nach eigenen Angaben einen Identitätsnachweis erbringen.
Telefonkontakt mit angeblichem Berater
Am 2. März 2026 wurde der 39-Jährige mehrmals telefonisch von einem angeblichen Berater des Unternehmens kontaktiert. Dabei ging es laut Angaben des Mannes um mögliche weitere Investitionen sowie um die Abwicklung eines Kreditgeschäfts. Zu einem Abschluss kam es jedoch nicht.
Kredit taucht plötzlich auf
Am 6. März 2026 wurde der Mann schließlich von einem Mitarbeiter seiner Hausbank darüber informiert, dass auf seinen Namen plötzlich ein Kredit im sehr hohen fünfstelligen Eurobereich läuft. Zu diesem Zeitpunkt wurde der mögliche Betrug entdeckt.
Geld über mehrere Banken verschoben
Erste Ermittlungen ergaben, dass unter Beteiligung von zwei ausländischen Banken zunächst ein hoher Einmalbetrag auf das Konto des Mannes überwiesen wurde. In den darauffolgenden Tagen wurde dieses Geld in zwei Teilbeträgen wieder auf ein Bankkonto im Ausland transferiert.
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der 39-Jährige Opfer eines Identitätsbetrugs geworden ist. Die Ermittlungen zur Ausforschung der bislang unbekannten Täter laufen.