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Heimarbeits-Inserat entpuppte sich für Brixnerin als Betrugsfalle

Eine 50-jährige Frau aus dem Brixental ist Opfer eines schweren Internetbetrugs geworden. Wie die Polizei mitteilt, stieß die Österreicherin zwischen 2. und 9. Juli auf einer Social-Media-Plattform auf ein vermeintliches Heimarbeitsangebot.

Nach einem kurzen Chat über ein soziales Netzwerk erhielt sie von einer unbekannten Person einen Link mit Anweisungen zur Erstellung eines Nutzerkontos. Für das Liken von Artikeln wurden ihr hohe Gewinne versprochen, die ihren finanziellen Einsatz deutlich übersteigen sollten. Die Aufgaben wurden innerhalb einer angeblichen Arbeitsgruppe verteilt, zudem sollten gemeinsam Strategien für Einzahlungen entwickelt werden.

Als der Frau schließlich mit einer Sperre ihres Accounts gedroht wurde, weil sie eine Aufgabe angeblich fehlerhaft erledigt hatte, überwies sie einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag auf ein ausländisches Konto. Dadurch erhöhte sich ihr bereits entstandener Schaden auf einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag.

Die Polizeiinspektion Westendorf ermittelt und warnt eindringlich vor vermeintlichen Heimarbeitsangeboten im Internet, bei denen vorab Geld überwiesen werden soll. Seriöse Arbeitgeber verlangen keine Einzahlungen von ihren Beschäftigten.

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