Zum Inhalt springen
badgebadge
Job AnzeigerImpulsTrendig MagazinServus
Kitzbüheler Anzeiger
20260226_OLEX26_TÜPL

Großübung über die Landesgrenzen hinweg

Tirol und Salzburg üben dieser Tage gemeinsam den Katastrophenfall: Bei der groß angelegten Übung „OLEX.26“ trainieren rund 300 Teilnehmer aus fünf Einsatzorganisationen die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg.

Fiktives Extremwetterszenario

Im Mittelpunkt steht ein fiktives Extremwetterszenario mit starken Schneefällen, Straßensperren, Stromausfällen und erhöhter Lawinengefahr. In den Einsatzstäben beider Bundesländer wird dabei die gemeinsame Koordination, Entscheidungsfindung und Kommunikation im Krisenfall geprobt. Rund 100 Personen sind in den Stäben im Einsatz, unterstützt von Verbindungsoffizieren von Polizei, Bundesheer, Bergrettung, Rotem Kreuz und Feuerwehr.

Neben der Stabsübung bildet eine Realübung am Freitag in Hochfilzen den Höhepunkt: Am Truppenübungsplatz wird ein Hubschrauberabsturz mit mehreren Verletzten sowie ein Lawinenabgang simuliert. Rund 200 Einsatzkräfte müssen im alpinen Gelände, bei schlechter Sicht und unter Zeitdruck die Verletzten bergen und versorgen. Mehrere Hubschrauber von Bundesheer, Innenministerium und Land Tirol kommen dabei zum Einsatz.

Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte weiter zu verbessern und Abläufe im Katastrophenfall zu optimieren. Sowohl Tirols LH Anton Mattle als auch Salzburgs LH Karoline Edtstadler betonen die Bedeutung regelmäßiger grenzüberschreitender Übungen, um im Ernstfall rasch und koordiniert helfen zu können.

Weitere Artikel:

Suche