Fieberbrunn als Freeride-Mekka trotz Pro-Absage
Einmal mehr bewiesen der Tourismusverband und die Bergbahnen Fieberbrunn - trotz Absage der Fieberbrunn Pro im Rahmen der Freeride World Tour 2026 (FWT) – dass Fieberbrunn zur Top-Freeride-Destination zählt. Bei fantastischem Wetter begrüßten das Contest Village bei den Wildalmen und das Event Village an der Talstation der Bergbahnen begeisterte Gäste aus nah und fern. Das Rahmenprogramm und die Junior Competition sorgten für ein fulminantes Wochenende, das lange in Erinnerung bleiben wird.

Letztlich blieb aufgrund der Bedingungen keine andere Möglichkeit als den Fieberbrunn Pro Bewerb abzusagen. Aber die Großen können mächtig stolz auf die nächste Freeride-Generation sein – das ist gewiss. Was die Youngstern vergangenes Wochenende im beeindruckenden Gelände am Wildseeloder geboten haben, war an Spannung nicht zu überbieten. Über 100 Nachwuchsathletinnen und -athleten aus aller Welt, brachten das bis auf den letzten Platz gefüllte Contest Village im Zielgelände zum Kochen. Bei strahlendem Sonnenschein fieberte das zahlreich erschienene Publikum bis zum letzten Run mit.

Freeriden wie die Profis
„Der YETI Freeride World Tour Junior Bewerb ist uns eine Herzensangelegenheit und wir freuen uns unglaublich, dass so viele Gäste hier vor Ort sind“, schwärmt Christof Willms, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Pillerseetal. Christoph Heistracher von den Bergbahnen ergänzt: „Wie professionell und mit wie viel Fun sich der Nachwuchs dem Freeride-Sport verschwört, ist einfach lässig zum Zuschauen.“
Nicht nur die spektakulären Runs sorgten für Furore, auch die verschiedenen DJs, die Live-Moderation sowie das kulinarische Angebot, das von frisch gegrillten Burgers bis hin zu speziellem Drinks reichte, zeichneten sich für die tolle Stimmung verantwortlich. Über News rund um den Freeride-Sport informierten außerdem zahlreiche Aussteller, Gewinnspiele und das Kinderprogramm rundeten das Event perfekt ab.

Nach dem Cut: Die Qualifizierten der FWT-Finals 2026
Die aktuelle Gesamtwertung, die auf den Ergebnissen der beiden durchgeführten Events basiert, legt nun offiziell die Teilnehmerliste für die Finals der Freeride World Tour by Peak Performance (FWT) 2026 fest. Da in dieser Saison bisher nur zwei Events absolviert werden konnten, verändert diese Entwicklung das Teilnehmerfeld enorm. Mehrere etablierte Fahrerinnen und Fahrer haben die Qualifikation verpasst, während sich gleich 15 FWT-Neulinge einen Platz im Finale sicherten. Dort ist nun ein spannender Kampf zwischen aufstrebenden Talenten und erfahrenen Athletinnen und Athleten zu erwarten.
Ski Herren: Valentin Rainer verpasst den Cut
Viele der bekanntesten Fahrer haben das Finale in der Kategorie der Skifahrer erreicht, darunter Ross Tester (USA), Max Hitzig (GER) aus St. Gallenkirch im Montafon, Toby Rafford (USA), Marcus Goguen (CAN) und WeiTien Ho (CAN). Auch Tiemo Rolshoven (GER) hat den Cut als Zehnter überstanden. Ben Richards (NZL) führt die Rangliste mit zwei Siegen deutlich an und geht als Favorit in die Events in Haines und Verbier.
Der Tiroler Valle Rainer verpasst durch die verkürzte Saison den Cut ebenso wie der zweimalige Gesamtsieger Kristofer Turdell (SWE).

Ski Damen: Starke Konkurrenz
Das Finale der Skifahrerinnen verspricht eines der spannendsten der letzten Jahre zu werden, da jede der qualifizierten Athletinnen in dieser Saison bereits mindestens einmal einen Podiumsplatz erreicht hat. Die letztjährige FWT-Gesamtsiegerin Justine Dufour-Lapointe (CAN) ist wieder in das Finale vorgestoßen, dieses Mal allerdings nicht als Spitzenreiterin. Insbesondere die Rookies haben bisher einen starken Eindruck hinterlassen, denn vier der sechs Finalistinnen absolvieren ihre erste FWT-Saison. Auf der anderen Seite sind einige der erfahrenen Riderinnen auf der Strecke geblieben, darunter auch die letztjährige Viertplatzierte Lena Kohler (GER) aus Memmingen.
Snowboard Herren: Die Rookies liegen auf der Lauer
Die Liste der Snowboarder, die ins Finale eingezogen sind, spiegelt eine starke Mischung aus erfahrenen Ridern und aufstrebenden Talenten wider. Victor de Le Rue (FRA) und Liam Rivera (SUI) führen die Rangliste nach ihren jeweiligen Siegen in dieser Saison an, dicht gefolgt von Enzo Nilo (FRA).


Snowboard Damen: Das Titelrennen ist völlig offen
Der Titel bei den Snowboarderinnen ist vor dem Finale völlig offen, da gleich mehrere Fahrerinnen noch im Rennen um den ersten Platz sind. Mia Jones (USA) führt die Gesamtwertung an, dicht gefolgt von Anna Martinez (FRA), die mit zwei zweiten Plätzen in dieser Saison eine bemerkenswerte Konstanz gezeigt hat. Titelverteidigerin Noémie Equy (FRA) liegt nach ihrem Sieg in Val Thorens auf dem dritten Platz. Michaela Davis-Meehan (AUS) komplettiert das Feld für das Finale.
Überraschend wird Nuria Castán Barón (ESP) nach sechs aufeinanderfolgenden Saisons auf der FWT in diesem Jahr nicht zum Finale zurückkehren. Auch die Rookies Natalie Allport (CAN) und Sarah Bacher (AUT) aus Wien haben die Qualifikation verpasst.

Die abschließende Challenge: Haines und Verbier
Die Fahrerinnen und Fahrer, die sich qualifiziert haben, werden nun in zwei legendären Freeride-Arenen ihre Champions 2026 küren. Die beiden Austragungsorte stellen ihnen völlig unterschiedliche Herausforderungen. Sie müssen beweisen, dass sie auf Bigmountain-Hängen bestehen, aber auch unter Druck cool bleiben können.
Der YETI Haines Alaska Pro inmitten der Gebirgszüge Alaskas bietet weitläufiges und wildes Gelände, das von hoch aufragenden Gipfeln und einer abgelegenen Landschaft geprägt ist und die Fahrerinnen und Fahrer an die Grenzen bringen wird. Der YETI Xtreme Verbier fordert sie mit dem Bec des Rosses und einer der anspruchsvollsten Abfahrten im Contest-Freeriden auf einem 50-Grad-Hang mit komplexem Gelände und ikonischen Cliffs.
Auf dem Weg zu den Titeln der Freeride World Tour by Peak Performance 2026 stehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun vor der ultimativen Prüfung.










