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Kitzbüheler Anzeiger
Epsolutely Steinbacher

Bezirk Kitzbühel ist Vorreiter beim Styropor Recycling

Expandiertes Polystyrol, besser bekannt als Styropor oder EPS, ist zu 100 Prozent recyclingfähig. Doch, um EPS-Verschnitte oder -Reste im Sinne einer Kreislaufwirtschaft wieder zu neuen Platten zu verarbeiten, braucht es zuerst eine funktionierende Rücknahmelogistik. Genau dafür hat Steinbacher wie mehrfach berichtet gemeinsam mit zwölf Forschungspartnern ein praxistaugliches System entwickelt und zunächst auf Baustellenverschnitte ausgerollt.

Viele Verarbeiter – vom Dachdecker bis zum Fassadenbauer – machen beim Styropor-Recycling bereits mit. Fast 50 Tonnen EPS wurden im ersten Jahr von den Baustellen eingesammelt, Ende 2025 waren es schon 100 Tonnen. Seit Mai 2025 umfasst das Rückholsystem auch Verpackungsstyropor. Mit der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) sowie der international agierenden Interzero wurden starke Partner eingebunden. Verbraucher können ihre Styropor-Abfälle aus Verpackungen weiterhin direkt bei regionalen Recyclinghöfen abgeben. Dort werden sie in regelmäßigen Abständen von Steinbacher abgeholt und ins Werk nach Erpfendorf gebracht, sortiert, von Fremdstoffen getrennt, geschreddert und in den Kreislauf zurückgeführt.

Fast eine Tonne Material im Jänner
Mit der Anbindung aller 14 Recyclinghöfe im Bezirk Kitzbühel zu Jahresbeginn ist nun eine flächendeckende Lösung in der Region geschaffen. Die Steinbacher-LKWs übernehmen die regelmäßige Abholung – allein im Jänner fast eine Tonne Material. Der Wertstoff Styropor ist sehr leicht und besteht zu 98 Prozent aus Luft. „Als EPS noch nicht recycelt, sondern entsorgt wurde, gingen wertvolle Ressourcen verloren. Dank EPSolutely recyceln nun immer mehr Menschen und Unternehmen ihre Styropor-Abfälle“, so Steinbacher-GF Roland Hebbel.

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