
Feuerwehr und Hubschrauberpiloten übten in Aschau die Zusammenarbeit
Bezirk
1.100 Meter Leitung für den Ernstfall
Bei einer groß angelegten Abschnittsübung trainierten die Feuerwehren des Abschnitts Kitzbühel den Ernstfall: Angenommen wurde ein Waldbrand bei der Durrachalm in Aschau auf rund 1.450 Metern Seehöhe. Im Mittelpunkt stand die Löschwasserversorgung über eine lange Wegstrecke. Dafür errichteten die Einsatzkräfte eine rund 1.100 Meter lange Relaisleitung. Sechs Tragkraftspritzen sorgten für den notwendigen Wasserdruck bis zum Einsatzort.
Auch der Einsatz aus der Luft wurde intensiv geübt. Die Flughelfer des Bezirks Kitzbühel arbeiteten mit Kollegen aus dem Bezirk Landeck zusammen und unterstützten die Crew der „Libelle Tirol“. Der Hubschrauber absolvierte insgesamt 39 Rotationen. Die Bezirkszentrale Brixen übernahm die Lagedarstellung und Dokumentation.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Bekämpfung von Vegetations- und Bodenbränden. Dabei wurden spezielle Geräte zur Bodenbrandbekämpfung eingesetzt und verschiedene Einsatzmaßnahmen praktisch erprobt.
Insgesamt standen 125 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen im Einsatz. Beteiligt waren Feuerwehren aus Aschau, Kirchberg, Reith, Kitzbühel, Oberndorf, Aurach, Jochberg, St. Johann und Brixen sowie die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Flugpolizei.
Die Übung diente dazu, Abläufe zu festigen und die Zusammenarbeit für einen möglichen Waldbrandeinsatz weiter zu verbessern