
Peter Astl, Rupert Rieder, Peter Salvenmoser, Max Hobelsberger (1. Reihe von links), Georg Markl, Toni Werner, Rudi Widmoser, Peter Foidl, Wasti Hagsteiner, Martin Obernauer, Kurt Mitterer (2. Reihe) sowie in den hinteren Reihen Peter Roat, Johann Grandner, Johann Gredler, Georg Hauser, Franz Bucher, Mike Koprowski und Gerhard Sommeregger in den hinteren Reihen (v. l.).
Klassentreffen nach 60 Jahren
Man schrieb das Jahr 1966, als im Juli für 32 Buben des Jahrgangs 1955/56 ein neuer Lebensabschnitt begann. Sie hatten gerade die Volksschule abgeschlossen und standen vor dem Wechsel auf Hauptschule, Gymnasium oder auf ein Internat im fernen Bad Goisern oder in Salzburg.
Klassenlehrer Peter Brandstätter vermittelte Werte
Geprägt wurden sie in ihrer Volksschulzeit vom bereits verstorbenen Klassenlehrer und Oberschulrat Peter Brandstätter, dem langjährigen Direktor der Volksschule und späteren Ehrenbürger der Stadt Kitzbühel. „Vier Jahre lang begleitete er uns mit Konsequenz, Herz und Weitblick. Er vermittelte uns nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern vor allem Werte wie Respekt, Verantwortung, Pünktlichkeit und Zusammenhalt“, berichten die ehemaligen Schulkollegen.
Alte Geschichten aufgewärmt
60 Jahre später fanden sich 18 der 32 „Buben“ zum Klassentreffen im Rasmushof ein, das Georg Markl, Rupert Rieder, Peter Salvenmoser und Toni Werner organisiert hatten. Peter Astl spielte zünftig mit der Zugin auf und Wirtin Signe Reisch spendierte einen Kaiserschmarrn. „Das Treffen war sehr gesellig und harmonisch“, schildert Wasti Hagsteiner, der berichtet: „Einige von uns hat es in die Welt hinausgezogen, die meisten sind in der Heimat geblieben, aber alle haben beruflich ihren Weg gemacht.“ Beim Klassentreffen seien aber vor allem die alten Geschichten reihenweise wieder aufgewärmt worden.
Letzte Generation, die ohne Fernsehen aufgewachsen ist
Dankbar für die unvergessene Schulzeit in Kitzbühel zeigen sich jedenfalls alle, die am Klassentreffen teilgenommen haben. „Wir sind vermutlich die letzte Generation, die ohne Fernsehen aufgewachsen ist. Undaufgrund der großen technologischen Veränderungen in den letzten 60 Jahren gehören manche von uns zu den ersten Großvätern, die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen.“