
Foto: Alex Schwaninger
09. September 2026
Kitzbüheler Cup-Sensation blieb aus
Strahlend blauer Himmel, ein ausverkauftes Haus und beste Stimmung auf den Rängen: Für den FC Kitzbühel war zum Heimspiel in der 2. Runde des ÖFB-Cups alles angerichtet. Mit dem GAK gastierte ein Bundesligist in Kitzbühel und auch wenn am Ende eine 0:2-Niederlage auf der Anzeigetafel stand, verkaufte sich die Mannschaft von Trainer Michael Baur teuer und hielt die Begegnung lange offen.
Dabei begann die Partie denkbar ungünstig für die Hausherren. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als die Grazer bereits zum ersten Mal zuschlugen und mit 1:0 in Führung gingen. Der frühe Gegentreffer schien die Kitzbüheler allerdings eher wachzurütteln als aus der Bahn zu werfen.
Von diesem Moment an hielt die Mannschaft mit viel Einsatz dagegen. Der GAK war zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft und hatte mehr vom Spiel, konnte seine Überlegenheit aber lange nicht in weitere Tore ummünzen. Kitzbühel verteidigte geschlossen, warf sich in die Zweikämpfe und machte es dem Bundesligisten so schwer wie möglich.
Dabei begann die Partie denkbar ungünstig für die Hausherren. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als die Grazer bereits zum ersten Mal zuschlugen und mit 1:0 in Führung gingen. Der frühe Gegentreffer schien die Kitzbüheler allerdings eher wachzurütteln als aus der Bahn zu werfen.
Von diesem Moment an hielt die Mannschaft mit viel Einsatz dagegen. Der GAK war zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft und hatte mehr vom Spiel, konnte seine Überlegenheit aber lange nicht in weitere Tore ummünzen. Kitzbühel verteidigte geschlossen, warf sich in die Zweikämpfe und machte es dem Bundesligisten so schwer wie möglich.

Foto: Alex Schwaninger
Vidas hält Kitzbühel im Spiel
Einen großen Anteil daran, dass die Begegnung bis weit in die zweite Halbzeit spannend blieb, hatte Torhüter Petar Vidas. Mit einer starken Leistung und mehreren Paraden verhinderte er einen höheren Rückstand und hielt seine Mannschaft im Spiel.
Trainer Michael Baur zeigte sich nach der Partie trotz des frühen Gegentreffers zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft. Ganz überraschend sei der schnelle Rückstand für ihn nicht gekommen. „Da kommt eine Mannschaft mit sehr viel Wucht auf den Platz, die vorne zwei riesige Riegel drin hat“, erklärte Baur. Bei der Entstehung des 0:1 sei seine Mannschaft möglicherweise etwas zu hoch gestanden und bei den langen Bällen zu spät zurückgefallen.
Entscheidend war für ihn aber, wie sein Team anschließend mit diesem Rückschlag umging. „Ich finde trotzdem, dass die Mannschaft das gut weggesteckt hat. Wir haben gut verteidigt“, lobte der Kitzbühel-Trainer.
Offensiv waren die Möglichkeiten gegen den Bundesligisten naturgemäß begrenzt. Dennoch gab es die eine oder andere Situation, in der Kitzbühel dem Ausgleich nahekam. Bei einer Aktion im Grazer Strafraum hätten die Hausherren zudem gerne einen Elfmeterpfiff gehört.
„Es waren ein, zwei Momente dabei, wo es klappen hätte können“, so Baur. Bei einer Szene im Strafraum könne man aus seiner Sicht durchaus über einen Strafstoß diskutieren. „Er hat ihn im Sechzehner gehalten, da könnte man Elfmeter geben. Ist nicht passiert, damit muss man auch leben.“
Einen großen Anteil daran, dass die Begegnung bis weit in die zweite Halbzeit spannend blieb, hatte Torhüter Petar Vidas. Mit einer starken Leistung und mehreren Paraden verhinderte er einen höheren Rückstand und hielt seine Mannschaft im Spiel.
Trainer Michael Baur zeigte sich nach der Partie trotz des frühen Gegentreffers zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft. Ganz überraschend sei der schnelle Rückstand für ihn nicht gekommen. „Da kommt eine Mannschaft mit sehr viel Wucht auf den Platz, die vorne zwei riesige Riegel drin hat“, erklärte Baur. Bei der Entstehung des 0:1 sei seine Mannschaft möglicherweise etwas zu hoch gestanden und bei den langen Bällen zu spät zurückgefallen.
Entscheidend war für ihn aber, wie sein Team anschließend mit diesem Rückschlag umging. „Ich finde trotzdem, dass die Mannschaft das gut weggesteckt hat. Wir haben gut verteidigt“, lobte der Kitzbühel-Trainer.
Offensiv waren die Möglichkeiten gegen den Bundesligisten naturgemäß begrenzt. Dennoch gab es die eine oder andere Situation, in der Kitzbühel dem Ausgleich nahekam. Bei einer Aktion im Grazer Strafraum hätten die Hausherren zudem gerne einen Elfmeterpfiff gehört.
„Es waren ein, zwei Momente dabei, wo es klappen hätte können“, so Baur. Bei einer Szene im Strafraum könne man aus seiner Sicht durchaus über einen Strafstoß diskutieren. „Er hat ihn im Sechzehner gehalten, da könnte man Elfmeter geben. Ist nicht passiert, damit muss man auch leben.“

Foto: Alex Schwaninger
Entscheidung erst in der 77. Minute
Je länger die Partie dauerte, desto mehr durfte Kitzbühel darauf hoffen, vielleicht doch noch für eine Überraschung zu sorgen. Zwar blieb der GAK tonangebend, doch der zweite Treffer wollte lange nicht fallen.
Erst in der 77. Minute gelang es den Grazern, die Kitzbüheler Defensive ein zweites Mal zu überwinden. Mit dem 0:2 war die Partie schließlich entschieden. Kitzbühel kämpfte zwar bis zum Ende weiter, konnte dem Spiel aber keine entscheidende Wendung mehr geben.
Trotz des Ausscheidens überwog bei Michael Baur nach dem Schlusspfiff der Stolz auf den Auftritt seiner Mannschaft. „Riesenkompliment an die Mannschaft, weil es einfach kämpferisch und läuferisch eine starke Leistung von meiner Mannschaft war“, betonte der Trainer.
Gerade gegen einen Bundesligisten habe sein Team gezeigt, dass es bereit sei, füreinander zu arbeiten und auch nach einem frühen Rückschlag nicht auseinanderzufallen.
Blick geht bereits Richtung Meisterschaft
Viel Zeit, um sich mit dem Cup-Aus zu beschäftigen, bleibt den Kitzbühelern ohnehin nicht. Bereits am Mittwoch wartet mit dem Meisterschaftsspiel gegen Imst die nächste Aufgabe.
Dass seine Mannschaft den Charakter und die richtige Einstellung dafür mitbringt, steht für Baur außer Frage. Gleichzeitig weiß er, dass am Mittwoch wieder andere Voraussetzungen herrschen werden. „Gegen Imst ist es ein ganz anderes Spiel. Natürlich motivieren die Zuschauer, es motiviert der Gegner. Aber die Mannschaft hat einen guten Charakter und das hat sie bewiesen.“
So endete der Cupabend zwar ohne die große Überraschung, aber mit viel Anerkennung für den Auftritt der Hausherren. Vor ausverkauftem Haus hielt Kitzbühel gegen den Bundesligisten lange dagegen. Der GAK nahm am Ende den Aufstieg mit nach Graz, Kitzbühel hingegen eine Leistung, auf der sich für die kommenden Meisterschaftsaufgaben aufbauen lässt.
Je länger die Partie dauerte, desto mehr durfte Kitzbühel darauf hoffen, vielleicht doch noch für eine Überraschung zu sorgen. Zwar blieb der GAK tonangebend, doch der zweite Treffer wollte lange nicht fallen.
Erst in der 77. Minute gelang es den Grazern, die Kitzbüheler Defensive ein zweites Mal zu überwinden. Mit dem 0:2 war die Partie schließlich entschieden. Kitzbühel kämpfte zwar bis zum Ende weiter, konnte dem Spiel aber keine entscheidende Wendung mehr geben.
Trotz des Ausscheidens überwog bei Michael Baur nach dem Schlusspfiff der Stolz auf den Auftritt seiner Mannschaft. „Riesenkompliment an die Mannschaft, weil es einfach kämpferisch und läuferisch eine starke Leistung von meiner Mannschaft war“, betonte der Trainer.
Gerade gegen einen Bundesligisten habe sein Team gezeigt, dass es bereit sei, füreinander zu arbeiten und auch nach einem frühen Rückschlag nicht auseinanderzufallen.
Blick geht bereits Richtung Meisterschaft
Viel Zeit, um sich mit dem Cup-Aus zu beschäftigen, bleibt den Kitzbühelern ohnehin nicht. Bereits am Mittwoch wartet mit dem Meisterschaftsspiel gegen Imst die nächste Aufgabe.
Dass seine Mannschaft den Charakter und die richtige Einstellung dafür mitbringt, steht für Baur außer Frage. Gleichzeitig weiß er, dass am Mittwoch wieder andere Voraussetzungen herrschen werden. „Gegen Imst ist es ein ganz anderes Spiel. Natürlich motivieren die Zuschauer, es motiviert der Gegner. Aber die Mannschaft hat einen guten Charakter und das hat sie bewiesen.“
So endete der Cupabend zwar ohne die große Überraschung, aber mit viel Anerkennung für den Auftritt der Hausherren. Vor ausverkauftem Haus hielt Kitzbühel gegen den Bundesligisten lange dagegen. Der GAK nahm am Ende den Aufstieg mit nach Graz, Kitzbühel hingegen eine Leistung, auf der sich für die kommenden Meisterschaftsaufgaben aufbauen lässt.
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