
Foto: Sabine Huber
09. September 2026
Das neue TRENDIG "Wirtschaft und Arbeit" ist da!
Das druckfrische Anzeiger-Magazin TRENDIG ist da und liefert unter dem Motto „Wirtschaft und Arbeit“ erneut vielfältige Einblicke in unsere Region. Herzstück ist das Unternehmensranking für den Bezirk Kitzbühel.
Dabei zeigt sich: Die Stärke des Standortes liegt in seiner Vielfalt. Ein Blick auf die Top-75-Unternehmen genügt. Industrie, Tourismus, Pharma, Handel, Banken, Handwerk und Dienstleistung bilden gemeinsam einen breit aufgestellten Wirtschaftsraum. An der Spitze stehen Egger, die Pletzer Gruppe, Eurotours, Gebro Pharma und Sinnesberger – zugleich macht die Liste sichtbar, wie viele mittelständische Unternehmen die Region tragen. Es genügt aber nicht, sich auf dieser Stärke auszuruhen.
Rahmenbedingungen ändern sich rasant
Steigende Kosten, Fachkräftemangel, Digitalisierung, KI, Klimawandel und zunehmender Wettbewerb verändern die Rahmenbedingungen grundlegend. Sinnbildlich dafür steht die Entwicklung der Seilbahnwirtschaft: Was vor 100 Jahren als technische Pionierleistung begann, wurde zur Grundlage ganzer Tourismusregionen. Heute schaffen Seilbahnen Arbeitsplätze, lösen Investitionen in anderen Branchen aus und entwickeln sich zunehmend vom saisonalen Winterbetrieb zur ganzjährigen Infrastruktur.
Ähnlich grundlegend ist die Bedeutung eines Wirtschaftszweigs, den viele zunächst gar nicht als solchen wahrnehmen: des Waldes. Mehr als 33.000 Menschen arbeiten in Tirol in forstlichen Berufen. Wald ist Lebensraum und Erholungsgebiet, zugleich Rohstoffquelle, Schutzinfrastruktur und wirtschaftliche Grundlage.
Der Knackpunkt bei all diesen Entwicklungen sind die Menschen, die in der Region leben. Wie TRENDIG zeigt, konkurrieren Tourismusbetriebe inzwischen nicht nur um Gäste, sondern ebenso um Mitarbeiter. Gleichzeitig rücken Business-Netzwerke stärker in den Mittelpunkt. Und auch eine provokante Frage ist erlaubt: Wird künstliche Intelligenz unsere Jobs übernehmen? Die Antwort fällt differenzierter aus als die üblichen Untergangsszenarien. Besonders gefragt könnten künftig jene sein, die Fachwissen mit Überblick, Erfahrung und Urteilsvermögen verbinden. Die KI liefert Möglichkeiten, der Mensch bestimmt die Richtung.
An diesem Punkt setzt auch Prof. René Schmidpeter mit seinem Gastbeitrag „Jetzt erst recht!“ an. Sein Plädoyer lautet, nicht auf bessere Zeiten zu hoffen, sondern vorhandene Stärken neu miteinander zu verbinden: Tourismus mit Digitalisierung, Handwerk mit Design, Landwirtschaft mit Kreisläufen, Energie mit Technologie, Bildung mit Unternehmertum. Veränderung hat also schon begonnen, entscheidend ist, wie wir damit umgehen werden.
Dabei zeigt sich: Die Stärke des Standortes liegt in seiner Vielfalt. Ein Blick auf die Top-75-Unternehmen genügt. Industrie, Tourismus, Pharma, Handel, Banken, Handwerk und Dienstleistung bilden gemeinsam einen breit aufgestellten Wirtschaftsraum. An der Spitze stehen Egger, die Pletzer Gruppe, Eurotours, Gebro Pharma und Sinnesberger – zugleich macht die Liste sichtbar, wie viele mittelständische Unternehmen die Region tragen. Es genügt aber nicht, sich auf dieser Stärke auszuruhen.
Rahmenbedingungen ändern sich rasant
Steigende Kosten, Fachkräftemangel, Digitalisierung, KI, Klimawandel und zunehmender Wettbewerb verändern die Rahmenbedingungen grundlegend. Sinnbildlich dafür steht die Entwicklung der Seilbahnwirtschaft: Was vor 100 Jahren als technische Pionierleistung begann, wurde zur Grundlage ganzer Tourismusregionen. Heute schaffen Seilbahnen Arbeitsplätze, lösen Investitionen in anderen Branchen aus und entwickeln sich zunehmend vom saisonalen Winterbetrieb zur ganzjährigen Infrastruktur.
Ähnlich grundlegend ist die Bedeutung eines Wirtschaftszweigs, den viele zunächst gar nicht als solchen wahrnehmen: des Waldes. Mehr als 33.000 Menschen arbeiten in Tirol in forstlichen Berufen. Wald ist Lebensraum und Erholungsgebiet, zugleich Rohstoffquelle, Schutzinfrastruktur und wirtschaftliche Grundlage.
Der Knackpunkt bei all diesen Entwicklungen sind die Menschen, die in der Region leben. Wie TRENDIG zeigt, konkurrieren Tourismusbetriebe inzwischen nicht nur um Gäste, sondern ebenso um Mitarbeiter. Gleichzeitig rücken Business-Netzwerke stärker in den Mittelpunkt. Und auch eine provokante Frage ist erlaubt: Wird künstliche Intelligenz unsere Jobs übernehmen? Die Antwort fällt differenzierter aus als die üblichen Untergangsszenarien. Besonders gefragt könnten künftig jene sein, die Fachwissen mit Überblick, Erfahrung und Urteilsvermögen verbinden. Die KI liefert Möglichkeiten, der Mensch bestimmt die Richtung.
An diesem Punkt setzt auch Prof. René Schmidpeter mit seinem Gastbeitrag „Jetzt erst recht!“ an. Sein Plädoyer lautet, nicht auf bessere Zeiten zu hoffen, sondern vorhandene Stärken neu miteinander zu verbinden: Tourismus mit Digitalisierung, Handwerk mit Design, Landwirtschaft mit Kreisläufen, Energie mit Technologie, Bildung mit Unternehmertum. Veränderung hat also schon begonnen, entscheidend ist, wie wir damit umgehen werden.