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Samstag. 15. November 1952 KitzbÜheler Anzeiger geite .‚1'rcmdenvcrkc•hr in! Hahnen wirt- ehaft1icher Zielsetzuiig', worauf wir unsare interessierten Leser hicmnit be- sonders hinwr'isen. - Eigent.umswohnungrn! Es v.ircl nochmal.s darauf hingewiesen, daß sich noch Interessenten für €1211 Erw 11) einer Eigentumswohnung meld. n kön- nen, da die beabsichtigte Kopfzthl nO(h nicht erreicht ist. Um eine tragbare Freisbildung der einzelnen Wohnrun12 erreichen zu können, müssen unbedingt 20 Wohnungen in einem Blick vorhan- den sein. Sobald die gesamte Interessen- tonzahl vorhanden ist, können die W2i- teren Planungen zur Ausführung ge- bracht werden. Anmeldungen an: JF.- Gemeinderat T. Kahlhaeher, Kitzbühel, erb etc n. 9kirftuatIjridJ1rn t. Zonnn - Geboren wurde: eine Wal- a u t Elisabeth dem Facharzt für In- neres Dr. Josef S c h i c k und der Frau Zita geh. Sehrötter, KaiserstraJie, Neu- bau. - Verkehrsunfall. Am 12. No- vom her stießen auf derSal zburgerstraße beim Hammerschmied ein Schweizer u. ein Salzburger Personenkraftwagcn zu- sammelt und beschädigten einander er- heblich. Personen wurden nicht verletzt. D:r Unfall wird auf schnelles Fahien auf schlittriger Straße zurückgeführt. 1ebcrbrunn - F ah r k u r s. De Fahrschule Sappl h:1m in Fieberbrunii einen Kurs für Au- to Motorrad und Traktor ab. Anmol- deng und Kursbeginn am 29. Noveinbeii. 14 Uhr, beim ‚.Scheffauer''. %ircfjberg - Die 19 Mann starke Kirchberger Gesangs- und Schuhplattlergruppe unter der Leitung von Peppi B r u n n c r wur- de von den Mannesmannwcrken inDuis- burg eingeladen für zwei Tage ihr Pro- gramm zu zeigen. Die Gruppe wird in (]ei- kommenden Woche nach Duisburg abreisen. öffen Geboren wurden: ein Jd)- h r n n dem Bauern Johann Auf hammer uni seiner Ehefrau Anna geb. Hörfar- ten; ein Nikolaus dem Sc.hweizerNi- ko aus Gostner und seiner Ehefrau Eli- sabeth geb. Stangl; ein Johann dem Landarbeiter Albert Knoll und seiner Ehefrau Maria geh. Achhorner. - Getraut wurden: Dr. jur. Er -ist M u s t e r, Regierungsrat a. mi: Hildegard S c h w e g 1 e r: der Zoll- wachbeamte Josef Johann W ö 11 mit der Friseuse Irene Anna Maria A u k- k e n t h a 1 e r; der Maurer KasparWi m- m e r mit der i-Iausgeliilf lii Elisabeh J u f f i n g e r; der Landarbeiter Thomas N o t he g g e r mit der Landarbeit.-,rin Rosa 5 a 1 v n in os e r; der Landarhei- der Georg E i n w a 11 ne r mit der Land- arbeit rin Katharina 13 a u in g ii r t ii e r. der Maurer Paul A s c ii a c h c r mit der Verkäuferin i1.aria \1 agdaleiia II •e t t e n- w a ii d e r. - es t ,0 r b e n i s t die Rentnerin Maria W ö h r 1, geb. Fastl, imu 78. Je- heu sjahre. ocE)herq - G r ü ne r B a 11. In dcii renovier ten Räumen des Gasthofes H o c h f 1 - z e r halten die Forstleutc und Jäger ih- ren schon traditionellen „grünen Ball" ab, zu dem alle herzlich eingeladen wer- den. ie faubInhine %.'om Zürgifopf Beim Wirtshaus „Eiserne Hand" bei Pfaffen.schwend t treffen sich zwei Tä- ler, das Schwarzachtal und der Spiel- bachgraben. In diesem Dreieck bef in- det sich ein bekannter und gefürchteter Lawinenberg, der Bümgelkopf. Arbeiter und Bauern, die in dieser Gegend zu tun haben, sind ansonsten mit den Ge- fahren dieses Berges vertraut und wis- sen, wann und wo die Hänge lawinen- gefährlich sind und können dieser Ge- fahr begegnen. Jedoch bei den so un- gewöhnlichen Witteramigsv'erhältnissen des heurigen Vorwinters passierte ein Unglück. dessen Auswirkungen heute noch nicht zu überseheii sind. Die beiden Arbeiter des Magnesitwer- kes, Alois R o t in ü 11 e r aus Fieber- brunn und Stefan Ei a 1: e 11 e r aus Pfaf- fenschwendt, waren am Martinitag, 11. November. gegen 10 [hr vormittags am Bürgelkopf mit dem Reinigen der Rollgeleise b'eschuiftigt, als sie bei dieser Arbeit eine gewaltige Staublawine über raschte und in die Tiefe riß. Den noch am Platz arbeitenden Kollegen gelang die Rettung nicht, sie fuhren daher mit ihren Skiern nach Saalhachi hin Pinz- gau, da der Weg nach Pfa.ffenschwendt durch den Spielbachgraben oder das Schwarzachtal wegen weiterer Lawinen gefährlicher schien, als der Weg ins Pinzgau, um Hilfe zu holen. Nach Ver- ständigung der Gendarmerie in Kitz- bühel machten sich sofort Gendarmerie- und- endarrnerie- und Bergrettungspatrouillen von Fieber- brunn, St. Johann und Kitzbühel auf den., Weg, die beiden Vermißten zu suchen und ihnen Hilfe zu bringen. Am näch- sten Tag wurde auch Rev.-Insp. A n e z- h u b e r vom Gemidarmerieposten Kulz- bühel mit dem Diensthund „Pluto" zur Verstärkung der Suchaktion entsandt. Bei Redaktionsschluß erlangt uns die Meldung, daß die bisherigen Rettungs- aktionen, an denen sieh über 50 Berg- rettungsmänmier und Gendarmcriebaam- te beteiligte]!, ergebnislos verliefen. Am 12. November gingen immer neue La- winen nieder und man muß von großem Glück reden (laß die Rettungsmännei keine Opfer zu beklagen hatten. Am 1 0. November ist iveiters ein großes Aufgebot von fast .100 Männern abge- gangen. Da nun eine tiefere Teinpera- dur herrscht, sind die Rettungsarbeiten selbst nicht mehr so gefährlich. töIicEjer tctiIerunfnfl in eocbfil3en Am Montag! 10. Nov ein] ic r. früh uni viertel vor 7 Uhr, ereignete sich in Hochfilzen auf dem Bahnkörper zwi- schen Dorf und Siedlung Gaisbichler ein schwerer Unglücksfall. Der 9jäh- rige Schüler Egon P 1 r c Ii 1 des Bau- dcsbahnang cstellt en Anton Pirclil be- nüizte mit dem Buben des Schuhmar eherm eisuers Schlömmer den Abkür- zum]gsweg über den Bahnkörper zur Schule. Als die beiden zu den Geleisen kamen, fuhr gerade der Personenzug aus Saatmfelden vorbei. Als dieser knapp den Nom weg passiert hatte, überquerte Egon den Bahnkörper. In dein Augen- blick, als er das zweite Geleise betrat, sah er den Personenzug aus Fieberbrunn daherkommen. Der Bub war zu Tode erschrocken und blieb wie ange wurzelt mitten in den Geleisen stehen und die Lokomotive fuhr über ihn hinweg. Der Lokführer, der den Knaben auf dein Geleise stehen sah, konnte wegen der kurzen Entfernung den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Egon war sofort tot und wurde im elterlichen Hause aufgebahrt. Sein Mitschüler, der Sclilömmcr-Bub, betrat hinter ihm den schmal ausgetretenen Pfad und konnte sich so retten. Der Familie Pirchl, die auf so tragische Weise ihr Kind ver- lor, wendet sich das Mitgefühl des gan- zell Dorfes zu. Dieser Notweg von der Gaishichler Siedlung ins Dorf ist gut kenntlich als verbotener Weg bezeichnet. Er wurde bisher trotzdem allgemein begangen, da. er dcii normalen Weg verkürzt. Von Seiten der Schule wurden die Kinder wiederholt auf die Gefahr der Cber- sehreiturig der Geleise an dieser offenen Bahnstelle aufmiierksam gemacht. Jdoch das schlechte Beispiel der Erwachsenen verleitete natürlich auch die Kinder die- - Weg zu benützen. Und so mußte es zu diesem Unglück kommen. &n intereffanter )Tann terIie3 Söffen Vor nicht, ganz vier Jahren kam. durchs Kohlental ein Mann, ausgestat- tet mit Empfehlungen aus hohen Häu- sern und Ämtern, und errichtete in Kössen eine Fabrik. Eine Innsbrucker Zeitung pries das Werk als sehr wert- voll für die österreichische Industrie. Es wurden auch tatsächlich einige künstliche Zähne, Industriethermometer und Tropfhähne produziert. Der Mann,
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