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Aus Anla.ß des Kriegsopfer tages gibt die Stadtmusik am Sonntag, 5. Oktober, um halb 11 Uhr vormittags am Haupt- Platz CiIi Platzkonzert. Samstag, 4. Oktober 1052 Kitzbüheler Anzeiger Seite 3 findet li e e t e. Samstag, 4. oktober, statt. -- V e r in r e n. Am Mittwoch wur dc ein llanzentejl mit der Aufschrift ‚Gott" verloren. Der redliche Finder wird gebeten, diesen bei einem Mitglied der Stadtmusik abzugeben. -- Die Pfadfinder g r u p i eKi1z bühel hält am Dienstag, 7. Oktober, um 8 Uhr abends irn Kolpinghaus eine EI- terubesprechung. Es werden auch Neu- anmeldungen entgegengenoiminen. Der Feldmeister }-ieinz Siiiger gibt seinen Bericht über das Somnieriager am Bo densce und die Pläne für das neue Ar- Leitsjahr. — Die freiwillige V e r s t e i g e r II fl von Pullovern, Halstüchern. Blusen, und Ileinwollekleidern beginnt heute, Samstag, 4. Oktober,um 8 Uhr im Mu- seuniskeller in den Räumen der Ski- schute. r iJ - Die sammlung der Edelweiß- gilde wird am Sonntag, den 5. Oktober 1952 aur der Vorderen GoingemhaJt abgehalten. ulala! tt3ft,fl3ert ber .fltLflUfD gildeKit.zhühel mit der vorläufigen An- samnienkunft der Schützen, ihrer An- zeige des Auslösch- und König-Schie gehörigen und Freunde, werden recht- ßens, das am 25. und 26. Oktober, auf zeitig ausgesendet werden. Auch wir dem Schrie tistanmic an der Jochberger- werden noch näher über die letzte Ver- straße, abgehalten wird. Die Ladschrei- anstaltung auf dem Seide listande be- ben hiefür und die Einladungen für die richten und alle Interessenten auf dem Pre isvciLcilui g und eine gesellige Zu- laufenden halten. £tnfer trnteÖnnf! 2[fairt ber biiuerlicfjeii ugenb ?3e3irfe itüet noctj rdjentnE am 5arndtaq, 11. Ofobcr (aobener t.amtaq) 8,15 Uhr Abfahrt ab St. Johann i. T. mit Soncierautobus für alle jene, die ne eigene Fahrmöglichkeit haben und sich rechtzeitig anmelden. Fahrpreis Irin und zurück zirka 15 Schilling. Zusteignöglichkeit : Kirchdorf, Erp- fendorf und Waidring. 9,30 Uhr: Treffpunkt aller Teilnehmer in St. Martin. Anschließend Prozession nach Maria Kirchental. Feierliche Opferung der Erntegaben durch Jugendgruppen und Erntesegen durch llochw. Herrn Erzbischof. Dankgottesdienst mit Predigt (Fürst- Dr. Hohracher). Anschlic- Itend Zusammenkunft, oberhalb derWall- falntskirehe, kurze Ansprache. Mittagspause. 15 Uhr: Abfahrt der Omnibusse, voll St. Martin. gez. : Josef Ritter, Dekan in St. Johann gez.: Joh.Feiersinger, Dekan in Brixen gez. Michael Haß, Bez.-Ba:ueinobnianri gez.: Mich.Grander, Lds.-Jungb.-Obm. Teilnehmer für die ab Kitzbühel bzw. ab St. Johann eine Fa.hrtmöghichkeit be- schafft werden soll, mögen sich umge- Iiendst beim zutändigen Pfarramt mel- den. Danke n wir dem Herrgott für das gute Erntejahr und e r bit t e n wir uns bei der, Gnadenmutter in Maria Kir- ehental den Segen für das kommende Jahr! Wallfahrt die hochwürdige Geistlichkeit, die gesamten F unktionüre der Bauern- und Dienstbotcnseift sowie die häucr- hiclie Bevölkerunmr und deren Freunde herzlich ein. en Öen cjüen 15,15 Uhr: Heldengedenkfeier am Eh Die - Alle Samstage und Sonntage mm renmal am Paß Strub. Ok- . . zum Jochbergwa]dlkepelje wird anm SOnis. 17 Uhr: Ankunft in t Johann i 1' tobei sind mit Schlc[3\ i anstalt ngen in ' ta 18 01 1 nbi ehm ii alten. Alle Hcirn unei d m Bezirks ausgefüllt. Hopla ten, so dat die Zugi noch ei u ht werde 1 ehm ei \ ci eine dc Ben kei zke werden c Jochberg. St.. Johann. haben die Freun- nem sucht, mit Fahnen und zahlrejchem Ge- dc des Schießsportes tc und ihr 2r t tmnle Die Wahl rhi t ii mdi t bei d W itte fol e ter]zu iehmen Der Nachbar r ci ein zu ihren Veranstaltungen schon ein- ring statt. aus Elimau wurde heuer ebenfalls ein- geladen. Nun folg t audtr die Schützen- Wir laden zur Teilnahme an der geladen. 3um 25. 2Diegenferte ber 5>0eUenfammbübn on fulfotig3 2Bate Anlü ßhich dieser Feier wird es si- elierlicli manchen interessieren, wann und wie eigentlich der Gedanke, diese Seilba liii zu bauen, geboren wurde. All einem kalten Wintertage des Jahr- res 1925 saß ich wieder einmal mit meinem Freunde Josef Herold in seiner Wannen Stube und lauschte mit Ver- gniigen seinen interessanten Erzählun- gen über das alte, frühere Kitzbühel, über die Anfänge des Skisports, den sein Freund Franz Reisch arms Norwe- geil heimbrachte und im Jahre 1891 die erste Skiabfahrt vorn Kitzbüheier T-Torri wagte. Dann erzählte er über die Entwicklung des Fremdenverkehrs in Kitzbühel und von den ersten engli- schen Wintergästen auf Schloß Leben- Berg. über die Entstehung des Grand Hotels und in rührender Weise, auf sich selbst angewiesen, über seine un- zähligerm. mühevollen Skiabfahrten im ganzen Gebiete um Kitzbühel mit sei- nem Freunde Franz Reisch, um mit dein schweren, mitgeschleppten Ph oto- apparat dije schönsten Aufnahmen von diesem einmaligen Eldorado (her Skiflr- rer für die geplante Propaganda zu 1,1111- Ferner berichtete Herold über die erste Tiroler Skimeisterschaft im Jahre 1905 in itzbühel, die ich als junger Student an Hand der ausgestellten Plio- tos in Innsbruck mit einem enthusiasti- schen Lokal at.riotismus stolz bewun- dern konnte. Damals war ich bereits 15 Jahre alt und ein fanatischer Jünger des Skisports. Die weitere Entwicklung des Kitzbüheler Winterbetriebes ver- folgte ich mit größtem Interesse. In dcii Jahren 1910 bis 1914 setzte ich mit meinem Onkel Sepp Ritzir, eiher- vorragender Alpenphot.ogra.plm, drsWerk von Herold fort., indem wir unzählige Aufnahmen im ganzen Skigebiet, für die Propaganda herstellten. Nun aber zurück zu diesem Abend im Winter 19251 als ich mit Herold hei einoin guten Tropfen wie des öfte- ren plaudlerte. Sein ganzes Sinnen und rlii,iiehten wendete er einer zeitgemäßen Förderung des aufblühenden Fremden- verkehrs zu, besonders aber trachtete er, für dien Wintersnort etwas Besonde- res zu leisten, da er klar erkannte, daß die Kitzbülicier Skiberge alleine die lorkurrenz mit der Schweiz aufnehmen komm riten. Er bedauerte sehr. (laß die von Franz Reisch, der inzwischen ge- oldeben war, projektierte Seilbahn aufs Kitzbüheler Horn, wegen dies hohen Kcsten, infolge der ungünstigen Trasse l nicht durchgeführt werden konnte. Wie. wir so, in Ziga-rrenrau(--hm ge- hüllt, beisammen saßen, meinte Herold, 01) man nicht eher eine kleine Seilbahn auf die Seidlalrn bauen könnte. Diese aber bot nur zwei Abfahrten und er- kanuten wir als unrentabel. „Wenn schon, denn schon'', rief plötz- lich Herold, „dann frisch eine Seilbahn auf den Hahnenkamm, die immer noch billiger, wie die Hornbahn käme". In meinem jugendhichenTemperament über das auch der alte Herold zeitweise verfügen konnte, entschieden wir uns
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