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11.07.2022
News  
 

Wunsch nach autofreiem Stadtl

Immer wieder ein Thema im Kitzbüheler Gemeinderat: eine autofreie Innnenstadt. Im Gemeinderat herrscht dazu ein positiver Tenor, jetzt berät der Verkehrsausschuss darüber.

Kitzbühel | Der Wunsch, die Autos aus der Kitzbüheler Innenstadt zu verbannen ist nicht neu – jetzt nimmt die Stadt einen neuen Anlauf, das auch zu realisieren.
In der jüngsten Gemeinderatssitzung sprach GR Karina Toth das Thema an. Viele Einheimische würden es befürworten, wenn die Innenstadt autofrei würde, weiß Toth. Es wäre eine sehr gute Sache und das nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit, erkärt die Obfrau des Tourismusausschusses. Es würde auch mehr Platz für Familien bedeuten. Ziel sei auch,  die Verbrennungsmotoren aus der Stadt zu verbannen. Außerdem würde man den Verkehr jener, die derzeit diesen „Rundkurs“ dazu verwenden, um ihre Autos herzuzeigen, ebenfalls verringern.

Bisher ist ja ein Teil der historischen Altstadt nur von sechs bis zehn Uhr vormittags befahrbar, die Durchfahrt durch das Kirchberger Tor bis hinunter zum Hotel Tiefenbrunner ist frei. Dort sind auch ein paar Abstellplätze. Auch hier sollen zukünftig im Laufe des Tages nur noch Fußgänger das Sagen haben. Eine Lösung für die Busse muss ebenfalls gefunden werden.

Innenstadtbewohner mit ins Boot holen
Der Gemeinderat steht dem Ansinnen positiv gegenüber. Bisher ist das Projekt auch am Veto einiger Unternehmer bzw. Stadtbewohner gescheitert. Das bestätigt auch Sicherheitssprecher StR Alexander Gamper, der sich seit Jahren mit dem Thema befasst. Es habe eine Zeit gegeben, in der während der Hochsaison die Poller den ganzen Tag oben geblieben sind. Das habe kaum einer überhaupt bemerkt, weiß Gamper.

Karina Toth ist sich der Sensibilität der Thematik bewusst. „Drüber fahren“ will man über die Innenstadtbevölkerung nicht, im Gegenteil – sie sollen mit ins Boot geholt werden. „Ich bin überrzeugt, dass wir gemeinsam eine Lösung finden“, betont sie. Jetzt ist  der Verkehrs-ausschuss damit befasst. Margret Klausner

Bild: Die Durchfahrt durch diesen Teil der Innenstadt ist derzeit möglich. In Zukunft soll sie nur noch von sechs bis zehn Uhr vormittags befahrbar sein. Foto: Klausner

 
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