21.06.2021
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Übergabe nach neun Jahren

Ein langer Atem war für die Realisierung des geförderten Wohnbaus in Reith notwendig. Nach neun Jahren erfolgte die Schlüsselübergabe. Zahlreiche Beeinspruchungen verzögerten das Projekt.

Reith | Mit der Schlüsselübergabe hat das von der Neue Heimat Tirol (NHT) im Jahr 2012 begonnene Bauvorhaben im Ortsteil Bichlach ein gutes Ende genommen. Das von der Gemeinde forcierte Leuchtturmprojekt war über Jahre hinweg von diversen Anrainern blockiert worden. Letztendlich sind doch 8,5 Millionen Euro in den Bau von leistbaren Miet- und Eigentumswohnungen für Einheimische geflossen. Sämtliche Wohneinheiten waren im Nu vergeben. Die neue Wohnanlage in Reith verfügt über 20 Miet- und 18 Eigentumswohnungen. „Manchmal braucht es einen langen Atem. Gerade im Bezirk Kitzbühel ist die Schaffung von leistbarem Wohnraum eine besondere Herausforderung und trotzdem dringend notwendig, um den Menschen in der Region eine Perspektive zu bieten“, weiß NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner.

Die nächsten Projekte sind in Planung
„Die Nachfrage ist gerade bei jungen Familien, die sich in der Existenzgründung befinden, sehr groß“, berichtet Bürgermeister Stefan Jöchl: „Wir planen daher bereits an nächsten Projekten, die sich hoffentlich rascher umsetzen lassen. Wir wollen für unsere Einheimischen nämlich auch in Zukunft als Wohnort attraktiv bleiben.“
Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader kündigte im Rahmen der Schlüsselübergabe unterdessen weitere Förderinitiativen seitens des Landes an: „Wir haben gerade ein Wohnpaket mit einem Volumen von jährlich 47 Millionen Euro beschlossen. Dabei unterstützen wir insbesondere junge Menschen beim Kauf von Eigentum. Eine weitere konkrete Maßnahme ist die Errichtung von Starterwohnungen mit besonders günstigen Mieten.“ Durch die gestiegenen Grundpreise, ist es ein schwieriges Unterfangen, leistbaren Wohnraum zu schaffen. „Das Land kann fördern, aber es braucht auch Partner“, so Palfrader.

Hoher Wohnstandard, günstige Mieten
Das aktuelle Wohnprojekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro P3 aus St. Johann umgesetzt. Die Wohnungen sind dabei auf vier kompakte Gebäude verteilt und verfügen über einen hohen Wohnstandard mit ausladenden Terrassen, Balkonen sowie einer Komfortlüftung. Zwischen den Häusern gibt es großzügige Spiel- und Erholungsflächen.

Kunst am Bau von heimischen Künstlern
In Reith aufgewachsen sind die beiden Künstler Maximilian und Matthias Bernhard, die den „Gidi-Blick“ gestalteten. Das Kunstwerk steht im Freien und ist somit für jeden sichtbar. „Wir haben die Häuser wie einen Bilderrahmen genutzt und den Blick auf den Rauhen Kopf und das Dorf um unser Kunstwerk ergänzt“, erzählen die Brüder. Geschaffen wurde die Skulptur, die auch den Spielplatz schützt, aus einzelnen Elementen, die im Anschluss zusammengesetzt wurden. Elisabeth M. Pöll

Bild: NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner, LRin Beate Palfrader, Pfarrer Michael Struzynski und Bürgermeister Stefan Jöchl vor dem „Gidi-Blick“. Foto: Pöll

 
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