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Kitzbüheler Anzeiger
24.09.2023
News  
 

Totalsperre dauert bis Ende Juli

Ab kommenden März nehmen die ÖBB den Neubau der Unterführung Vordergrub in Angriff. Das Siedlungsgebiet muss dann über den Römerweg befahren werden, der baulich vorübergehend  adaptiert wird.

Kitzbühel | Die ÖBB wollen die Unterführung der Bahntrasse erneuern, für die Stadtgemeinde Kitzbühel zieht dieses Bauvorhaben allerdings jede Menge Bautätigkeiten nach sich.

Der kleine Tunnel ermöglicht  bekanntlich die Verkehrsanbindung von der Bundesstraße in den Kitzbüheler Ortsteil Vordergrub, aber auch auf das Kitzbüheler Horn. Eine berüchtigte Engstelle mit einer Durchfahrtshöhe von lediglich 3,86 Metern, die großen Einsatzfahrzeugen und Lkw-Sattelschleppern die Durchfahrt verwehrt, wie Verkehrsstadtrat Hermann Huber (VP) erläutert.

Neuer Tunnel wird höher und breiter
Nach den ursprünglichen Plänen der ÖBB sei eine Vergrößerung zunächst gar nicht angedacht worden, schildert Huber. Das rief wiederum die Stadtgemeinde auf den Plan: Sie forderte eine entsprechende Ausdehnung, auf die man sich mit den ÖBB nach langen Gesprächen auch geeinigt habe. Huber: „Die Durchfahrtshöhe des neuen Tunnels wird künftig  4,27 Meter betragen und auch eine Verbreiterung ist beschlossene Sache, damit Sattelzüge passieren können.“  

Der Wermutstropfen: Mit dem Baustart am 18. März wird über die Zufahrt nach Vordergrub eine Totalsperre verhängt, die laut Plänen der ÖBB eigentlich bis Ende November andauern sollte, sagt Huber.

„Untragbar“, befand die Stadtführung und ging in Nachverhandlungen – mit einem guten  Ergebnis, wie der Verkehrsstadtrat berichten kann. „Wir konnten erreichen, dass die Totalsperre bereits Ende Juli aufgehoben wird. Danach ist allerdings mit erschwerten Bedingungen zu rechnen.“

Sieben Ausweichen und eine Wegverlegung
Da Vordergrub und die Hornstraße während der Bauarbeiten nur über den Römerweg erreichbar sind, wird schon jetzt die Zufahrt sichergestellt. Zwischen dem Oberndorfer Ortsteil Steinerbach und dem Kitzbüheler Ortsteil Griesenau entstehen sieben temporäre Ausweichen, die nach Fertigstellung der Bahnunterführung wieder entfernt werden. Von Dauer ist hingegen die Verlegung eines rund 200 Meter langen Abschnitts des Römerweges, der derzeit durch zwei Höfe im Bereich Obernau führt. Diese Engstelle werde endlich beseitigt und künftig für die großen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr befahrbar sein, erklärt Huber. Das neue Teilstück des Römerwegs werde vom Bereich Höglern ostseitig Richtung Hornstraße verlaufen.  
Alexandra Fusser/Foto: Sabine Huber

 
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