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27.02.2021
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Tests als Service der Bergbahnen

Die Begeisterung für den Wintersport bleibt trotz der verschärften Auflagen ungebrochen. Als zusätzliches Service für die Skifahrer bieten die Bergbahnen Fieberbrunn und KitzSki eigene Teststationen an.

Bezirk | Die Wetterprognosen für das vergangene Wochenende ließen jedes Skifahrerherz höher schlagen und auch die neue Verordnung, die einen negativen Covid19-Test vorschreibt, trübte nicht die Vorfreude – die ausgelasteten Testkapazitäten hingegen schon.
In Fieberbrunn sorgte die kurzerhand installierte Teststraße bei der Talstation Streuböden nicht nur für eine Entlastung der Ärzte und Apotheken, sondern auch für Freude bei den Wintersportlern, denn so kamen sie noch rechtzeitig zu einem Test. „Wir haben nach Absprache mit den ortsansässigen Ärzten, Apotheken und der Gemeinde die Teststraße installiert“, erzählt Toni Niederwieser, Geschäftsführer der Bergbahnen Fieberbrunn. Das Angebot des Seilbahnunternehmens ist im System „Tirol testet“ eingebunden und daher erfolgt die Benachrichtigung über das Ergebnis auf dem digitalen Weg. „Wir haben medizinisches Fachpersonal, daher war dieser Schritt möglich“, sagt Niederwieser.

Die Tests werden von medizinischem Fachpersonal abgenommen, zudem wickeln drei Personen das Administrative ab. „Wir sind zwei Personen für die Testabnahme. Durchschnittlich haben wir täglich circa 200 Personen getestet“, erzählt Jan Klarck, der die Teststation seitens der Fieberbrunner Bergbahnen leitet. „Diese zusätzlichen Testungen hätten für die Ärzte eine große Zusatzbelastung bedeutet.Diese können wir ihnen so abnehmen“, so Klarck weiter, der auch erzählt, dass die Teststraße in der Talstation Streuböden bei den Skifahrern sehr gut ankommt.
Die Möglichkeit, sich testen zu lassen wird an den Betriebstagen der Fieberbrunner Bergbahnen von Freitag bis Sonntag von 8.30 bis 12 Uhr für Wintersportler angeboten.

Teststation am Hahnenkamm kommt sehr gut an

Das Test-Angebot der Bergbahn AG Kitzbühel am Hahnenkammparkplatz (P2) kommt bei den Wintersportlern sehr gut an. „Während der Woche hatten wir zwischen 250 und 300 Personen täglich, die sich hier testen ließen. Am Freitag, hier hatte die Teststation den ganzen Tag geöffnet, waren es 500 Personen“, erzählt Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn AG Kitzbühel und betont, dass dieses Angebot zur Testung nur für Skifahrer gilt.

„Wir haben uns dazu entschlossen, am Freitag ganztägig die Möglichkeit anzubieten sich testen zu lassen, damit man mit einem Test das Wochenende auf den Pisten genießen kann“, erzählt Bodner und verweist darauf, dass das ganztägige Angebot an den Freitagen weiterhin bestehen bleibt. „Ich sehe das als guten Service für die Wintersportler“, sagt Bodner.
Um das kostenlose Testangebot in Anspruch nehmen zu können, wird ein Personalausweis und die E-Card benötigt. Es gibt keine digitale Verständigung über das Testergebnis, diese erfolgt in Papierform und ist nur zum Skifahren, nicht aber für die Ausreise, gültig.

SkiWelt hält ihr Angebot weiterhin aufrecht

„Wir sind positiv überrascht, wie viele Menschen trotz der Auflagen Skifahren gehen“, sagt Andreas Haselsberger, Geschäftsführer der SkiWelt. Im Skigroßraum wird man keine eigene Teststation einrichten, die Testungen erfolgen in den jeweiligen Orten durch die Ärzte und Apotheken. Für die Wintersportler hat Haselsberger auch eine erfreuliche Nachricht: „Wir ziehen unser Programm durch. Während der Woche stehen den Skifahrern 122 Pistenkilometer mit 30 Anlagen zur Verfügung, an den Wochenenden sogar 150 Pistenkilometer. E. M. Pöll

Bild: Mit Tafeln wird in Fieberbrunn auf die Teststraße bei der Talstation Streuböden hingewiesen. Foto: Niederwieser

 
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