18.12.2015
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Strahlende Gesichter bei Eröffnung

Die Geschäfstbetreiber in der St. Johanner Poststraße atmen auf – nach sieben Wochen Bauzeit wurde die Umgestaltung der Durchzugsstraße in eine attraktive Begegnungszone feierlich eröffnet. Rund 300.000 Euro investierte die Gemeinde in das Projekt, das St. Johann noch lebens- und liebenswerter macht, wie BM Stefan Seiwald betonte.

St. Johann | Strahlende Gesichter wohin man blickte – als Bürgermeister Stefan Seiwald die umgestaltete Poststraße feierlich eröffnete, war die Freude nicht nur bei den Anrainern groß. Um rund 300.000 Euro wurde die bisher wenig charmante Durchzugsstraße in eine attraktive Begegnungszone umgewandelt.

Ideale Voraussetzungen

Der Grund für die Neugestaltung der Straße lag nahe, sie bot ideale Voraussetzungen für die im Rahmen des erstellten Masterplans zur Neugestaltung des Ortskerns geplanten Projekte. Unter Berücksichtigung der Ideen der Hausbesitzer und Geschäftsbetreiber, ist es gelungen, der Straße jetzt den Charakter einer Fußgängerzone zu verleihen. Die neuverlegten großformatigen Granitplatten als Fahrbahn für den Verkehr sowie die Seitenräume, die ebenfalls aus Granitpflaster sind, wirken elegant. Barrierefrei und überdies mit einem Blindenleitsystem ausgestattet, gibt es auch für gehandikapte Personen keine Probleme mehr. Auf der ostseitigen Straßenseite werden noch Bäume gesetzt. Die Radabstellflächen wurden aufgestockt, die bestehenden Parkplätze jedoch reduziert, Ladezonen gibt es aber weiterhin. Das Beleuchtungssystem fehlt derzeit noch, das wird jedoch im Frühjahr installiert. Besonders einladend sind dafür die neuen gemütlichen Sitzmöbel, die zu einer Pause einladen. Die Autos können auch weiterhin durchfahren.

Dank für Verständnis

Im Rahmen seiner Eröffnungsrede zeigte Seiwald seine große Freude über diese neue Zone der Begegnung,  „die dazu beiträgt, St. Johann noch lebens- und liebenswerter zu machen.“  Er wisse, dass hinter allen Geschäftsbetreibern eine harte Zeit mit Umsatzeinbußen liege, betonte Seiwald und bedankte sich für ihr Verständnis. Dekan Johann Trausnitz erteilte den geistlichen Segen.

Während des Wochenendes hatten noch die Fußgänger in der Poststraße das Sagen, seit Montag fließt wieder der Autoverkehr. Mit Ausnahmen der Linienbusse, diese werden auch zukünftig über den Knoten Nord geführt.  Mit dem Umbau der Poststraße ist vorerst nur der erste Bauabschnitt der Umgestaltung des Zentrums abgeschlossen – im zweiten Bauabschnitt wird dann der Umbau der Speckbacherstraße ab der Raffeisenbank bis zum Hauptplatz in Angriff genommen. Margret Klausner

Bild: Band durchschneiden: Wolfgang Seeber (Bauaufsicht), Christoph Schwarz (Architekt), Dekan Johann Trausnitz, VBM Georg Zimmermann, BM Stefan Seiwald, VBM Helga Embacher, GV Simon Aschaber  Alexander Hronek, Anna Pircher und GR Hubert Almberger (v.l.). Foto: Klausner

 
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