27.09.2021
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Start.n startet Anfang 2022

Raum für Jungunternehmer und Startups soll im Rahmen des Projektes Start.n in Kitzbühel geschaffen werden. Beim Tennisstadion werden auf 770 Quadratmetern Büroeinheiten samt Infrastruktur geschaffen. Sparkasse, Wirtschaftskammer, regio3 und Investor Gregor Gebhardt stellten vergangene Woche das Projekt genau vor.

Kitzbühel | Die Zahl der Unternehmer im Bezirk Kitzbühel ist stetig im Steigen. Im Jahr 2020 wagten um 20 Personen mehr als im Vorjahr den Schritt in die Selbständigkeit – in Summe waren es 315 Unternehmen, die in diesem Jahr gegründet wurden.  „80 Prozent davon sind Einzelunternehmen und die Firmengründer werden immer jünger“, berichtet WK-Obmann Peter Seiwald und verweist darauf, dass die Gründungen in allen Branchen stattfinden. Für die neuen Unternehmer gilt es, Platz zu finden, damit sie ihre Geschäftsideen verwirklichen können.

Starke Partner für eine  schnelle Realisierung
Die Wirtschaftskammer fand in der Sparkasse der Stadt Kitzbühel und regio3 die richtigen Partner und mit Gregor Gebhardt gesellte sich auch ein Investor zu dieser Gruppe. Die Stadt Kitzbühel stimmt dem Standort am Parkplatz P7 beim Tennisstadion zu – damit konnte das Projekt finalisiert werden. Noch heuer sollen die Container aufgestellt werden und ab Anfang 2022 bezugsfertig sein. Zum Einsatz kommen dabei Deluxe-Container, deren Außenfassade entsprechend gestaltet wird. „Es fühlt sich wie ein richtiges Gebäude an. Bei dem Konzept ist es uns wichtig, dass es im Erdgeschoss barrierefrei ist. Aus Erfahrung wissen wir, die ideale Bürogröße sind rund 20 Quadratmeter“, erzählt Investor Gregor Gebhardt. Dadurch erklärt sich die hohe Anzahl von Büros in dieser Größe (18 Einheiten). Zudem sind vier 35-Quadratmeter-Büros bzw. Besprechungsräume vorgesehen. Ausgestattet ist die insgesamt 770 Quadratmeter große Anlage noch mit Küche, Terrasse, Duschen und Sanitärbereich.

Mehr als nur Büroflächen
Das Center Start.n bietet weit mehr als Büroeinheiten zu einem fairen Preis. „Wichtig sind auch die Rahmenbedingungen. Wir werden vor Ort eine Gründungs-, Finanzierungs- und Förderberatung anbieten“, erklärt Sparkassen-Vorstand Thomas Hechenberger. Ein wichtiger Punkt ist auch das Mentoring-Programm als Unterstützung für die Jung­unternehmer. Zudem sind Events wie zum Beispiel im Bereich Pitching geplant. Neben dem konzentrierten Arbeiten soll Start.n aber auch der Kommunikation, Ergänzung und dem Netzwerken dienen. Im neuen Center sind alle geräuscharmen Branchen sowie alle neuen Unternehmer willkommen.

Eröffnet Berufschancen in Kitzbühel
Der Lebensraum Kitzbühel ist auf drei Säulen gebaut. Neben leistbarem Wohnraum und Infrastruktur sind die Berufschancen die dritte Säule. Während Wohnen und Infrastruktur am Laufen sind, haben die Berufschancen jenen Bereich, wo sie sein sollten, noch nicht erreicht“, begrüßt Bürgermeister Klaus Winkler das Projekt in der Gamsstadt. Elisabeth M. Pöll

Bild: Stefan Niedermoser (GF Regio-Tech GmbH) präsentierte gemeinsam mit Thomas Brandtner (Marketing Sparkasse Kitzbühel), Andreas Holaus (Regio-Tech GmbH) Gregor Gebhardt (Hope Holding), Thomas Hechenberger (Vorstand Sparkasse Kitzbühel), Peter Seiwald (Obmann WK Kitzbühel) und Bürgermeister Klaus Winkler das Projekt Start.n im KitzKongress K3. Foto: Elisabeth M. Pöll

 
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